Kevelaer: Marienhospital freut sich über die Zertifizierung

Kevelaer : Marienhospital freut sich über die Zertifizierung

Prüfung bestanden: Das Krankenhaus in Kevelaer erfüllt die Anforderungen von DIN EN ISO 9001 / 2015.

Das Marienhospital ist erfolgreich nach DIN EN ISO 9001 / 2015 zertifiziert worden. "Für die Zukunft des Marienhospitals ist die Zertifizierung ein Meilenstein", betont Bernd Ebbers, Geschäftsführer des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums. "Und für die Patienten ist dies ein wichtiger Wegweiser, der signalisiert: Bei uns sind sie gut aufgehoben."

"Zertifizierungen stärken vor allem die Patientensicherheit", erläutert Marlies Hanspach, Leitung Qualitätsmanagement des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums. "Das Krankenhaus hinterfragt Abläufe, ordnet sie, etabliert Standards und macht sie transparent." Die neue Norm habe die Standards gegenüber der Vorgängerversion dabei deutlich angehoben. Das Zertifikat des Marienhospitals gilt für drei Jahre. Ein jährliches Audit überprüft den kontinuierlichen Verbesserungsprozess des Krankenhauses. "Im Marienhospital bemühen wir uns laufend um die bestmögliche Behandlungsqualität", unterstreicht Thomas Peters, Regionaldirektor des Hauses. "Die Zertifizierung ist dafür ein deutliches Ausrufezeichen. Gemeinsam mit den vielen Qualitätsmanagementbeauftragten im ärztlichen und pflegerischen Dienst werden wir auch in Zukunft dafür sorgen, dass wir die hohen Qualitätsansprüche mit Leben füllen und das Marienhospital kontinuierlich weiterentwickeln." Mit der Etablierung der Klinik für Kardiologie am Marienhospital im Februar 2017 habe das Katholische Karl-Leisner-Klinikum die kardiologische Versorgung im Südkreis Kleve auf ein neues Niveau gehoben. Die neue Klinik ergänzt das Portfolio ideal: Neurologie, Gefäßchirurgie und Angiologie sind hochspezialisierte Fachrichtungen, die die Versorgung in der Region sichern und das Marienhospital zukunftsfähig machen. Die Krankenhausreform macht die Qualität zu einem wichtigen Kriterium bei der Honorierung. Die politische Vorgabe lautet: Mehr Geld für gute Qualität. Weniger oder gar kein Geld für schlechte Qualität. "Dieser Ansatz ist grundsätzlich richtig", betont Ebbers. "Für uns bedeutet das, dass wir unsere Behandlungs- und Pflegequalität noch weiter verbessern. Und dass wir die ausgezeichnete Behandlungsqualität unserer vier Krankenhäuser auch nach außen deutlich sichtbar machen."

(RP)
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