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Kevelaer: März bringt einen Rückgang bei der Arbeitslosigkeit

Kevelaer : März bringt einen Rückgang bei der Arbeitslosigkeit

Leiter der Arbeitsagentur ist damit aber nicht zufrieden.

Sinkende Arbeitslosenzahlen meldet die Agentur für Arbeit für den März. Im Kreis Kleve nahm die Zahl arbeitsloser Männer und Frauen gegenüber dem Vormonat um 156 auf 11 002 ab. Die Arbeitslosenquote verringerte sich gegenüber Februar um 0,1 Prozentpunkte auf sieben Prozent. Vor einem Jahr waren 714 Männer und Frauen weniger arbeitslos. Die Ar-beitslosenquote betrug damals 6,7 Prozent.

"Ich hätte mir einen stärkeren Rückgang der Arbeitslosigkeit gewünscht", sagte Peter Glück, der Leiter der für die Kreise Wesel und Kleve zuständigen Arbeitsagentur Wesel. Der Rückgang sei zwar da, aber nur bei den Menschen, die Arbeitslosengeld I beziehen, also in der Regel nicht länger als ein Jahr lang arbeitslos sind. "Dagegen ist die Zahl der arbeitslosen erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, die Leistungen vom Kreis Kleve und dem Jobcenter Kreis Wesel erhalten, gestiegen."

Die Geschäftsstelle Geldern, zuständig auch für Straelen, Issum, Kerken, Wachtendonk und Rheurdt, bleibt diejenige mit der geringsten Arbeitslosenquote im Bezirk der Arbeitsagentur. Sie beträgt 5,1 Prozent (März 2013: 5,2 Prozent). Auf Platz zwei ist nach wie vor die auch für Kevelaer und Weeze zuständige Geschäftsstelle Goch mit 6,9 Prozent (6,6 Prozent).

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Im Geschäftsstellenbezirk Goch hat sich die Arbeitslosigkeit von Februar auf März um 85 auf 2809 Personen verringert. Das waren 131 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug im März 6,9 Prozent.

Dabei meldeten sich 418 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 25 weniger als vor einem Jahr, und gleichzeitig beendeten 499 Personen ihre Arbeitslosigkeit (minus 41). Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 1513 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 27 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 1367 Abmeldungen von Arbeitslosen (plus 15).

Der Bestand an Arbeitsstellen ist im März geringfügig gesunken, und zwar um eine auf 225; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 14 Arbeitsstellen mehr.

Arbeitgeber meldeten im März 107 neue Arbeitsstellen, drei mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 277 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 43.

(RP)