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Kursangebote am Gradierwerk in Kevelaer kamen gut an

Bilanz am Gradierwerk in Kevelaer nach vier Wochen : „Atempause“ auch als Light-Version ein Erfolg

Fast 1800 Teilnehmer kamen zu den 84 Angeboten im Solegarten. Auch in Corona-Zeiten waren die Kurse gefragt, das Programm aus Sicht der Stadt ein Erfolg.

Auch die Lightversion kam offenbar bestens an. „Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz und sehr froh, dass wir die Reihe trotz Corona veranstaltet haben“, sagt Eva Hundermarck, die bei der Stadt Kevelaer mit zu dem Team gehört, das die „Atempause“ am Gradierwerk organisierte.

Am Freitag ging die Reihe zu Ende, für die es gleich zwei Premieren gab. Erstmals fand die „Atempause“ direkt neben dem fertigen Gradierwerk statt. Gleichzeitig war es aber auch das erste Mal, dass besondere Vorkehrungen wegen der Corona-Pandemie getroffen werden mussten.

„Es hat sehr gut funktioniert, und unsere Teilnehmer haben sich auch diszipliniert an die Vorgaben gehalten“, berichtet Eva Hundertmarck. Neu war, dass Abstand eingehalten werden musste, neu war aber auch, dass man sich vorher für die Angebote anmelden musste. Das funktionierte auch, ärgerlich sei nur gewesen, dass mancher einfach trotz Anmeldung nicht gekommen sei. „Es wäre schöner gewesen, wenn sich diese Leute abgemeldet hätten, denn sie haben auf diese Weise Plätze blockiert.“ Und das war besonders ärgerlich, da viele Kurse ausgebucht waren. Das zeigte aber auch, dass die Organisatoren offenbar den Geschmack der Kevelaerer getroffen hatten. „Die Leute hat gefreut, dass die Atempause trotz Corona stattfindet. Denn viele andere Veranstaltungen mussten abgesagt werden.“ Da kam manchem das Angebot am Solegarten gerade Recht.

Die Corona-Vorsorge scheint auch funktioniert zu haben. Es gab keinen einzigen Corona-Fall unter den Teilnehmern der „Atempause“.

Nach vier Wochen Atempause konnte das Team der Stadt Bilanz ziehen: 1780 Besucher kamen zu den 84 Angeboten. Das sei ein deutliches Zeichen, dass die „Atempause“ gut angenommen worden sei.

2021 soll es auf jeden Fall eine Wiederholung geben. „Schön wäre natürlich, wenn es dann wieder einen gemeinsamen Abschlussabend mit Open-Air-Kino geben könnte.“ Der war diesmal Corona zum Opfer gefallen.