Das müssen Kevelaerer Autofahrer jetzt wissen Zu viel Regen verhindert den Weiterbau der OW 1

Kevelaer · Dennoch wird es Montag, 11. Dezember, eine halbseitige Sperrung des Altwettener Wegs geben. Straßen NRW erklärt warum und welche Maßnahmen als nächstes anstehen.

Auf eine einseitige Sperrung des Altewettener Wegs müssen sich die Autofahrer ab Montag in Kevelaer einrichten.

Auf eine einseitige Sperrung des Altewettener Wegs müssen sich die Autofahrer ab Montag in Kevelaer einrichten.

Foto: dpa/Jan Woitas

Nun ist es offiziell: Das Wetter ist schuld, dass es mit dem Weiterbau der OW 1 nicht weiter vorwärtsgeht. Die Arbeiten für die Ortsumgehung für Kevelaer stocken. Als Grund nennt Straßen NRW: Die Bauarbeiten werden wegen der aktuellen Wetterlage stark beeinträchtigt, da der Boden durch den Niederschlag übersättigt ist. Übersättigt bedeutet nichts anderes, dass es aufgrund der vielen Regenfälle einfach zu nass ist.

Eigentlich sollten auf dem Abschnitt der Wettener Straße (K 30) Erdarbeiten durchgeführt und der Damm für die zukünftige Straße dort aufgeschüttet werden. Die Arbeiten ruhen, wann es dort weiter geht, konnte Straßen NRW noch nicht mitteilen. Damit verzögern sich auch alle weiteren Arbeiten. Nach Bauzeitplan sollten die Arbeiten an der K33 (Altwettener Weg) bereits aufgenommen sein, aber dafür muss der Abschnitt K 30 (Wettener Straße) erst abgeschlossen sein. „Denn eine zeitgleiche Sperrung der K33 und der K30 wäre eine zu große Beeinträchtigung für die Anliegenden, Dörfer und Städte“, so Straßen NRW in der Pressemitteilung. Auch der Beginn der Baumaßnahme an der zukünftigen Kreuzung L486n/K33 sei wegen der Übersättigung der anstehenden Böden mit Regenwasser nicht realisierbar. Die L486n ist ein anderer Name für die OW 1.

Dennoch wird es ab Montag, 11. Dezember, eine halbseitige Sperrung des Altwettener Wegs (K 33) erfolgen. Es wird eine temporäre Ampelanlage eingerichtet, um provisorische Baustellenzufahrten von der K33 in die Trasse der L486n zu ermöglichen. „Die Einrichtung dieser Zufahrten dient der Herstellung der Probefelder für Beprobungen sowie für eine zeitnahe Aufnahme der Erdbauarbeiten während der Trockenphasen“, lautet die Erklärung von Straßen NRW. Dabei handelt es sich um vorbereitende Maßnahmen, um bei besserem Wetter umgehend beginnen zu können. Es handelt sich nämlich um sehr gemischten Boden. Hierzu wird mit dem Bodenmaterial eine Last aufgebracht. Im Vorfeld wurde berechnet, wie schwer die Last sein muss, damit sich die Straße zukünftig nicht senkt. Es erfolgt also der Praxistest, so Straßen NRW über das weitere Vorgehen. Die geplante Sperrung des Abschnittes K 33 für die „richtigen Arbeiten“ wird voraussichtlich im Februar/März 2024 erfolgen.

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