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Kevelaer beantragt die mobilen Endgeräte für Schulen aus Sofortausstattung

Schulleben in der Wallfahrtsstadt : Das große Warten auf die mobilen Endgeräte an Schulen

400 Geräte werden für Schulen der Stadt Kevelaer angeschafft. Die Bestellung ist raus, sagt Ulrich Berns vom Schulamt. Aber aktuell ist nicht nur die Stadt Kevelaer mit dem Thema beschäftigt, sondern alle Kommunen.

In Kevelaer ist es beschlossene Sache, 400 digitale Endgeräte anzuschaffen, sagt Ulrich Berns vom Schulamt. Der Lockdown und die Schulen, die wegen des Ausbruchs des Coronavirus geschlossen bleiben mussten, machten deutlich, wie wichtig es ist, auch für den digitalen Unterricht gerüstet zu sein. Das bedeutet auch, dass Schüler die Möglichkeit haben sollen, zu Hause beschult zu werden. Dazu gehört auch die richtige Ausstattung, mobile Endgeräte, also Tablets.

Bereits im Sommer hatten Bund und Land ein Sofortausstattungsprogramm in Ergänzung zum Digitalpakt angekündigt, das ausschließlich der Beschaffung mobiler Endgeräte dienen soll. Der Kevelaerer Rat hatte sich bereits dafür ausgesprochen, diese Mittel schnell und zeitnah abzurufen, um den digitalen Unterricht an den Schulen weiter ausbauen zu können. Gerade auch Kinder aus finanzschwächeren Familien sollen davon profitieren. Was allerdings konkrete Richtlinien angeht, ab wann eine Familie als förderfähig gilt und auch was die konkrete Umsetzung angeht, was passiert zum Beispiel, wenn ein Gerät kaputt oder verloren geht, „damit werden wir allein gelassen“, sagt Berns. Kevelaer ergehe es da nicht anders als anderen Kommunen, stellt er fest. Was etwa Verlust oder einen Schadensfall angehe, „das müssen wir uns alles selbst erarbeiten.“ Die gute Nachricht: der Bestellvorgang für die Geräte ist raus. Wann die allerdings geliefert werden, sei schwer zu sagen. Denn nicht nur Kevelaer nutzt das Geld aus dem Digitalpakt, um mobile Endgeräte anzuschaffen. Das Thema beschäftigt aktuell alle Kommunen.

400 Geräte sind es, die die Stadt Kevelaer anschafft. Vorausgegangen waren Gespräche mit den Schulleitern der verschiedenen Schulen, um den Bedarf grob zu ermitteln. Alle Schulen werden am Ende mit den mobilen Endgeräten ausgestattet, erklärt Berns vom Schulamt. Wie viele das letztendlich pro Schule sein werden, das liege am tatsächlichen Bedarf, der sich etwa aus der sozialen Struktur an den Schulen jeweils ergeben könne.