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Hubertusgilde auf Keylaer veranstaltete Löffelschießen

Brauchtum am Niederrhein : Viele Gewinner auf Keylaer beim „Löffelschießen“ der Hubertusgilde

Da der amtierende König Theo Bors aufgrund der Corona-Pandemie noch nicht alle Highlights seines Königsjahres erleben durfte, gab es in diesem Jahr diese besondere Veranstaltung, bei dem kein König, sondern Preis ausgeschossen wurden.

Nachdem das Vereinsleben auf Keylaer aufgrund der anhaltenden Lage durch die Corona-Pandemie fast 15 Monate ruhen musste, hat die St. Hubertusgilde Keylaer mit einem Löffelschießen das Vereinsleben wiederaufleben lassen.

Der neuer Vorstand der Gilde hatte dazu alle Mitglieder mit ihren Familien zur Vogelstange auf dem Hubertusplatz auf Keylaer eingeladen. Unter Einhaltung der 3G-Regel folgten knapp 150 Mitglieder und Familienangehörige der Einladung des neuen Vorstands. Für die Kinder wurde neben der Hüpfburg und einer Laser-Schießanlage Programm geboten.  Da es an diesem Tag ein reines Preisschießen ohne Königsschießen geben sollte, wurde anstelle des Vogels auf eine Scheibe mit fünf Löffeln geschossen. „Ein Löffelschießen hat es in dieser Form in der Hubertusgilde wissentlich noch nicht gegeben“, erklärt Dominik Lemken von der St. Hubertusgilde. Ausschlaggebend war, dass zwar ein gemeinsames Familienfest an der Vogelstange stattfinden sollte, jedoch noch kein neuer Schützenkönig ausgeschossen werden sollte, da der amtierende König Theo Bors aufgrund der Corona-Pandemie noch nicht alle Highlights seines Königsjahres erleben durfte. Somit gab es das Preisschießen auf Löffel – ohne dass ein neuer Schützenkönig ermittelt wurde. Das Löffelschießen gibt es auch in den Niederlanden. Im Nachbarland sind es meist drei große Löffel und drei kleine Löffel, die nach hinten wegklappen. In jedem Durchgang hat man drei Schuss, und man kommt weiter, wenn man in einem Durchgang drei Löffel abschießt. Die Löffel sind aus Metall und klappen nach hinten weg. Mit einem Seil lassen sie sich von unten wieder aufstellen.

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Bei den Erwachsenen haben 77 Personen am Schießen teilgenommen. Es wurden dabei folgende Preise ausgeschossen: Andreas Mülders  77 Schuss, Spanferkel; Peter Valks 159 Schuss, ein halbes Schwein; Karl-Heinz Hellmanns, 218 Schuss, Bierzelt-Tischgarnitur mit einer Kiste Bier, 30 Eiern und drei Broten; Klaus Drude 268 Schuss, eine Gans; Stefan Winkels 351 Schuss, ein Wurstkorb. Alle Preise waren aus Spenden von Mitgliedern erworben worden.

Parallel zu den Erwachsenen haben auch 17 Kinder und Jugendliche ihre Preisträger ermittelt: Marie Koppers, Stand-up-Paddle Board; Amelie Hiep, Zelt; Amelie Hiep, Musikbox; Benedikt Schatten, Spielesammlung; Jonas Verhülsdonk, Spieleturm aus Holz. Auch hier konnten alle Preise aus Spenden von Mitgliedern erworben werden. Mehr zum Verein gibt es unter www.hubertus-gilde.de.