Weeze: Honorarkonsul mit neuer Idee zum Flughafen Weeze

Weeze: Honorarkonsul mit neuer Idee zum Flughafen Weeze

Sollte sich Düsseldorf nicht überwinden können, künftig mit dem Airport Weeze zusammenzuarbeiten, hat Honorarkonsul Freddy Heinzel eine Idee: Der unmittelbar an der Grenze liegende Flughafen könnte doch ebensogut mit dem niederländischen Airport Amsterdam / Schiphol zusammenarbeiten. Diesen Gedanken führte der Emmericher beim jüngsten Unternehmerfrühstück der Kreis-Wirtschaftsförderung in Bedburg-Hau aus.

Zur Vorgeschichte: Die CDU-Fraktion im Klever Kreistag hatte kürzlich mit der Aussage verblüfft, man wolle versuchen, Düsseldorf für den Niederrhein-Airport als (kleinen) Partner zu interessieren. Düsseldorf fehlen Kapazitäten, Weeze die Passagiere. Eine neue Betriebsgenehmigung für den Airport der Landeshauptstadt stößt auf Widerstand bei vielen Bürgern - da könnte die "dritte Landebahn" doch lieber in Weeze genutzt werden, meinen die Erfinder des Projekts. Doch die Düsseldorfer sind skeptisch, halten die Entfernung zwischen beiden Orten für zu groß.

An dieser Stelle setzt Jurist Heinzel an: Der Honorarkonsul der Niederlande lieferte interessante Ansichten zum Airport Weeze: "Wir können dem niederländischen Airport-Investor Herman Buurman für sein über Jahre gezeigtes Engagement am Airport nur danken", so Heinzel. Dieser habe als Privatmann Millionen in das Projekt gesteckt. Die diskutierte Zusammenarbeit zwischen Airport Weeze und dem Flughafen Düsseldorf sei ein hervorragender Ansatz. Sollte man in der Landeshauptstadt die Zeichen der Zeit nicht erkennen, so gebe es ja noch den Versuch, die Fühler Richtung Airport Amsterdam auszustrecken. Heinzel: "Die Wegstrecke nach Schiphol ist ähnlich lang", betonte der Rechtsanwalt. Man könne auch auf die Idee kommen, aus Weeze einen niederländischen Flughafen zu machen.

(RP)