Kevelaer: Gymnasium Kevelaer bei Französisch-Projekt dabei

Kevelaer: Gymnasium Kevelaer bei Französisch-Projekt dabei

Erstmals beteiligte sich das Kardinal-von-Galen-Gymnasium an der Wahl des französischen Jugendbuchs. In einem mehrstufigen Verfahren wird jedes Jahr zusammen mit dem Institut Français der "Prix des Lycéens Allemands" an einen französischen Autor verliehen. Zunächst lesen die Schüler vor Ort in ihren Kursen die Bücher und bestimmen ihr Siegerbuch. In Kevelaer nahm der Q1 Französisch-Kursus unter Leitung von Lehrerin Rita Aretz-Richter an dem Projekt teil. Die Schüler wählten das Buch "La folle rencontre de Flora et Max" ("Das verrückte Treffen von Flora und Max") zu ihrem Favoriten.

Auf Landesebene hatte Nell Tuskowski aus Kevelaer dann die Aufgabe, mit Jugendlichen der anderen teilnehmenden Schulen über die Bücher zu debattierten und für den eigenen Favoriten zu werben. Auf Französisch, versteht sich. "Das ist schon eine recht schwierige Übung, wenn man bedenkt, dass auch bei den Unterjurys vier bis fünf Mitstreiter sowie deren Kurse und Lehrer anwesend waren. Hier hat Nell auf jeden Fall großen Mut bewiesen", lobt Rita Aretz-Richter.

In jeder Unterjury wurden drei Kandidaten ins weitere Rennen geschickt. In der Debatte der letzten neun Schüler wurde schließlich "Lea aus Paderborn" Siegerin des Wettbewerbs. Sie darf nun das Buch, das die Jury gewählt hat, auf der Leipziger Buchmesse vorstellen und trifft dort auch auf die Autoren. Die Vertreterin aus Kevelaer war zwar nicht Siegerin, allerdings war das Buch "La folle rencontre de Flora et Max" tatsächlich der Favorit, der jetzt auf der Buchmesse vorgestellt wird. "Für unsere Schule war es das erste Mal, dass ein Kurs zur Debatte nach Düsseldorf gefahren ist. Dies war eine bereichernde Erfahrung für uns und hat allen Spaß gemacht", meint Rita Aretz-Richter. Es sei immer gut, über den Tellerrand der eigenen Schule hinaus zu schauen und zu sehen, wie andere mit den Herausforderungen zurechtkommen.

(RP)