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Kevelaer: Grundstückshandel und Mitarbeiterzahlen

Kevelaer : Grundstückshandel und Mitarbeiterzahlen

Die Stadt Geldern plant, einen Teil des heutigen Unimicron-Geländes zu übernehmen. Dabei geht es um den Bereich der Fertigungshalle, die dem Feuer zum Opfer gefallen ist. Der Boden dort sei nachweislich nicht von Schadstoffen belastet, auch nach dem Brand nicht, versichert Unimicron.

Was das Areal der älteren Betriebsteile betrifft, die jetzt noch stehen - darüber besteht bislang keine Einigkeit zwischen Unimicron und der Stadt. Ein Problem stellen dabei die Altlasten dar, die sich im Boden befinden. Sie sind ein Erbe des Betriebs aus früheren Jahrzehnten. Bis heute ist Unimicron laufend damit befasst, das Grundwasser vor Ort zu reinigen.

Der Stadt ist es wichtig, Unimicron als Arbeitgeber in Geldern zu halten. Das Unternehmen plant, möglichst 2018 wieder so viele Menschen zu beschäftigen wie vor dem Feuer: rund 370 Leute. Nach dem Brand hatte man 50 Zeitarbeitern gekündigt, derzeit liegt man also bei 320. Für das Personal - was Anzahl, Löhne, Beschäftigungsbedingungen oder Verträge angeht - soll der Umzug keine Konsequenzen haben. Auch die Umbenennung von Ruwel in Unimicron habe keine Veränderungen gebracht, erklärt das Unternehmen selbst.

(RP)