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Gladbachs Präsident Rolf Königs spricht über Fußball und Religion

Kevelaerer Friedensgebet mit Gladbach-Präsident Rolf Königs : Was Kirche mit Fußball verbindet

Verschiedene Persönlichkeiten sind in den Friedensgebeten von APH zu hören. Nachdem Bundesliga-Trainer Marco Rose absagen musste, ist jetzt Rolf Königs dabei.

Es hatte für ein breites Medienecho gesorgt: Gladbachs Bundesligatrainer Marco Rose sollte eines der Friedensgebete der Aktion pro Humanität (APH) aus Kevelaer sprechen. Er wollte über seine ganz persönliche Beziehung zum Glauben berichten. Doch dann kam die Bekanntgabe seines Wechsels zu Borussia Dortmund mit diversen öffentlichen Debatten. „Wir haben weiter versucht, ihn für die Aktion zu gewinnen. Aber es war nicht mehr möglich“, sagt Elke Kleuren-Schryvers von APH.

Stattdessen sind jetzt zwei Funktionäre von Borussia Mönchengladbach zu sehen. Der Beitrag wurde am Dienstag im Stadion aufgezeichnet und ist am Montag, 29. März, ab 19.30 Uhr auf der Internetseite von APH zu sehen.  Elke Kleuren-Schryvers führt darin ein Gespräch mit Gladbach-Präsident Rolf Königs. Auch Herzspezialist Prof. Reiner Körfer ist dabei. Er ist Mitglied im Aufsichtsrat der Borussia und aktiv bei APH. Körfer hatte den Kontakt hergestellt.

In dem Video reden die beiden Fußball-Funktionäre unter anderem über die Frage, was Kirche und Fußball voneinander lernen können, aber auch, welche Gemeinsamkeiten es gibt. So zieht Körfer eine Parallele zwischen der Wallfahrt nach Kevelaer und den Fußballfans, die außerhalb der Pandemie regelmäßig zum Stadion „pilgern“. Viele Menschen, die friedlich miteinander feiern würde man sowohl bei der Kirche als auch im Fußballstadion sehen.

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Außerdem habe es sich die Borussia auf die Fahnen geschrieben, soziale Projekte zu unterstützen und integrativ zu wirken. Königs erinnert sich an zwei Reisen der Mannschaft in Rom, bei denen sie Papst Franziskus getroffen haben. „Gleich welche Religion sie haben, unsere Spieler waren ergriffen“ schildert Königs die „wunderbare Begebenheit“.

Da das gesamte Gespräch im Borussia-Park fast 20 Minuten gedauert hat, wird es nicht komplett im Friedensgebet zu sehen sein. Das ganze Interview wird aber ebenfalls auf der APH-Homepage unter der Adresse www.pro-humanitaet.de zu sehen sein. Dort wird auch der Link zum Friedensgebet aus dem Klarissenkloster zur Verfügung gestellt. Dort sind auch die bisherigen Beiträge, zum Beispiel mit Erzbischof Laurent Lompo aus dem Niger und APH-Botschafterin Steffi Neu zu sehen.