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Kevelaer: Gemeinde trifft sich in Pastors Garten

Kevelaer : Gemeinde trifft sich in Pastors Garten

Pfarrer Gregor Kauling setzte am Fronleichnamstag die schöne Kevelaerer Tradition fort. Viele Besucher kamen in den kleinen Park hinter der Basilika. Die grüne Oase wurde an diesem Nachmittag zum Ort der Begegnung.

Die schöne Tradition, dem Kaffeetrinken im Pastors Garten, setzte am Fronleichnamstag der neue Rektor der Wallfahrt, Pfarrer Gregor Kauling, gerne fort. Der Einladung zur Stippvisite hinter der Basilika waren unzählige Besucher gefolgt. So verwandelte sich der kleine Park, sonst sicher eine grüne Oase zum Ausruhen und der Mediation, an diesem Nachmittag zum Ort der Begegnung.

Und gleichzeitig spiegelte er kompakt wieder, wie viele Gruppen sich unter dem Dach der Pfarrgemeinde St. Marien engagieren. Eine schweißtreibende Aufgabe übernahmen das gute Dutzend Männer und Frauen aus der Kolpingsfamilie an Fritteuse und am Grill. Unzählige Reibekuchen produzierten die Mitglieder des Pfarrgemeinderates. "Ich soll zwischendurch immer mal erwähnen, dass wir das und alles andere hier ehrenamtlich machen", scherzte ein Mitglied beim Verkauf. Korrekt, unter diesem Aspekt war das Pfarrfest mit seinen vielen kulinarischen Angeboten, Trödelständen und Spielstationen eine organisatorische Meisterleistung vieler Kirchengruppen, einer großen Schar fröhlich gestimmter Ehrenamtlicher.

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Schminken, Schuffel-Board, Angeln von Wassertierchen im knietiefen Brunnen und Glücksrad drehen waren nur einige der zahlreichen Stände, die unter der Regie der Messdienergruppen stand. Das Schwammwerfen auf einen Pappaufsteller geriet unter den Messdienern im grünen T-Shirts zur spaßigen erfrischenden Abkühlung. Unter dem schattigen Fallschirmdach ging es mit musikalischen Darbietungen kontinuierlich weiter. Hans-Gerd Stienen dirigierte die junge Bläserklasse. "Der Nachwuchs ist seit 2014 und 2017 dabei", erklärte Stienen nach dem Vorspiel seiner Schützlinge, die mit viel Freude bei der Sache waren.

"Die Zahl in der Bläserklasse war am Anfang etwas zaghaft, aber jetzt kommen pro Jahr fünf bis sieben Neue hinzu. Natürlich ist das für sie heute ein aufregender Moment. Neben dem Pfarrfest spielen sie noch auf dem Weihnachtsmarkt. Wir hoffen ja stets, dass sie den Spaß am Musizieren behalten und später den Musikverein Kevelaer verstärken."

Wer am Ende des Nachmittags durch das große Eingangstor den Heimweg antrat, konnte nicht nur eine der prächtigen Sommerblumen mit nach Hause nehmen. Die Gäste haben einen kleinen Beitrag zum Erlös beigetragen: zugunsten des Marienfestspiels, dem Jugendtreff und Kinderhilfsprojekten in Syrien.

(mk)