Weeze: Gebäude ist nach Dachstuhlbrand unbewohnbar

Weeze: Gebäude ist nach Dachstuhlbrand unbewohnbar

An der Alten Zollstraße stand ein Gebäudekomplex in Flammen. Ein Nachbar warnte die Bewohner.

Dank eines aufmerksamen Nachbarn ist bei einem Feuer in einem Häuserkomplex am Sonntagnachmittag niemand verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, hatte der Mann gegen 17.20 Uhr gesehen, dass aus dem Dach des Hauses an der Alten Zollstraße schwarzer Qualm stieg. Er alarmierte sofort die Einsatzkräfte. Außerdem klingelte er bei allen Häusern und warnte die Bewohner, die ihre Wohnungen rechtzeitig verlassen konnten.

Die Feuerwehr aus Weeze und Wemb sowie der Leiterwagen aus Goch fuhren zum Einsatzort. Bereits bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen Flammen aus dem Dachstuhl des Reihenhauses. Obwohl es hieß, dass keine Leute mehr im Gebäude sind, durchsuchten die Feuerwehrleute die Räume nach Personen. Parallel lief die Brandbekämpfung mit mehreren Trupps unter Atemschut. Mit der Drehleiter aus Goch kam die Feuerwehr nahe an den Brandherd im Dachgeschoss heran und konnten dort löschen. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in den späten Abend hin.

Die Brandursache ist noch offen. Heute wird ein Brandsachverständiger der Kripo das Gebäude untersuchen. Unklar ist, ob das Feuer in Hausnummer 32 oder 34 ausgebrochen ist. Alle Wohnungen des Komplexes sind momentan unbewohnbar. Zudem besteht in der unmittelbaren Nähe des Brandortes akute Einsturzgefahr. Die Familien sind erst einmal bei Freunden und Verwandten untergekommen, so die Polizei.

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Zur Höhe des Sachschadens gibt es bislang noch keine Angaben.

Rund 40 Einsatzkräfte waren vor Ort.

(zel)
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