Friede, Freude, Hitze in Parookaville

Das Festival in Weeze : Friede, Freude, Hitze in Parookaville

Sicherheit muss auch bei Parookaville sein. Doch die Beamten werden von den Fans herzlich aufgenommen.

Berührungsängste zwischen Polizei und Festivalbesuchern? In Parookaville Fehlanzeige, wie Polizeisprecher Achim Jaspers meint. Wenn er mit seinen Kollegen über den Platz läuft, wird er von den Fans gegrüßt, viele wollen sogar ein Selfie mit den echten Ordnungshütern. „Das ist schon außergewöhnlich. Vor allem gibt es immer wieder junge Leute, die uns auch noch Danke sagen, das erlebst du sonst eher selten“, sagte der Polizeibeamte.

Sophia Schwob und Laura Luhm sind zum ersten Mal beim Festival. Sie sind davon begeistert. Foto: Latzel

Vielleicht liegt das ja auch daran, dass im vergangenen Jahr ein Video von tanzenden Polizisten um die Welt ging. Diesmal wurde die Gruppe aus Duisburg nicht für das Festival eingeteilt. Die Beamten gingen dann privat zu Parookaville. Sie sind inzwischen echte Fans geworden.

Bei der Hitze war Abkühlung im Parookaville-Pool gefragt. Das Schwimmbad war immer gut gefüllt. Foto: Evers, Gottfried (eve)

Etwas Ersatz für die tanzenden Polizisten lieferten einige Johanniter, die bei Martin Solveigs Auftritt auf dem Dach ihres Wagens tanzten. Allgemeiner Eindruck: begeisterte Fans, ausgelassene Stimmung.

Begeistert sind auch Sophia Schwob und ihre Freundin Laura Luhm aus Solingen. Sie mussten zwar am ersten Tag neun Stunden am Einlass warten. Aber das war am Samstag längst vergessen. „Das Festival entschädigt für so etwas, das ist mega hier. Wir werden im nächsten Jahr bestimmt wiederkommen“, sagen die beiden jungen Frauen, die zum ersten Mal bei Parookaville sind.

Ein positives Fazit ziehen die Veranstalter. „Grundtenor ist bei uns, es war ein friedliches und sehr emotionales Festival“, heißt es. Man sei stolz darauf, dass Bühnendesign erstmals selbst entwickelt zu haben. Damit gelinge es immer mehr sich als Major-Festival zu etablieren.

Am Montag steht die Abreise an. Bis 15 Uhr dürfen die Besucher auf dem Campingplatz bleiben.

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