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"Energie für Kevelaer" unterstützt Vereine und Verbände

Vereinsförderung : Geld aus Windkraft für Umwelt und Sport

Ehrenamtliches Engagement wird honoriert: Fonds „Energie für Kevelaer“ unterstützt örtliche Vereine und Verbände mit insgesamt 50.000 Euro.

Vereinsarbeit kostet Energie und Geld. Gerade in der aktuellen Zeit stellen sich beispielsweise Fragen „Wie sollen die in die Tage gekommenen Sportmaterialien ersetzt werden?“ oder „Wie finanzieren wir neues Notenmaterial?“. Hier hilft der Fonds „Energie für Kevelaer“. Insgesamt 50.000 Euro stehen zur Unterstützung von Kevelaerer Vereinen und Verbänden zur Verfügung.

Für die Fondsgeber Bürgerwind Kevelaer, Bürgerenergie Schwarzbruch-Nord, Stadtwerke Kevelaer und NiersEnergie ist ganz klar: Wir müssen zusammenhalten und unsere Vereinslandschaft fördern. Und so gehen in diesen Tagen rund 130 Briefe an ehrenamtlich Tätige raus mit dem Aufruf, für ihren Verein einen Spenden-Antrag an den Fonds „Energie für Kevelaer“ zu stellen. Eingereicht werden können die Anträge bis zum 30. Juni.

„Ohne ehrenamtlich engagierte Menschen wäre unsere Gesellschaft sehr viel ärmer“, fasst Hans-Josef Thönnissen von den Stadtwerken und der NiersEnergie den Tenor der vier Fondsgeber zusammen. Seit der Einführung des Fonds im Jahr 2018 wurden insgesamt 168 Anträge gefördert. „Es hat sich rumgesprochen, dass der Fonds ‚Energie für Kevelaer‘ recht unbürokratisch finanzielle Unterstützung bietet.“

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Die Windenergie ist eine der tragenden Säulen des Klimaschutzes und der Energiewende in Deutschland. Auch in Kevelaer wird auf diese saubere, erneuerbare und unabhängige Energieversorgung in Ergänzung zu anderen erneuerbaren Energien gesetzt. Aufgrund der vertraglichen Verpflichtungen bezüglich der Errichtung der Windkraftanlagen stellen die Stadtwerke Kevelaer jährlich 20.000 Euro zur Verfügung und die NiersEnergie 10.000 Euro. Die Betreiber der Bürgerwind Kevelaer und der Bürgerenergie Schwarzbruch-Nord waren von der Fonds-Idee angetan und stocken den „Spendentopf“ freiwillig jährlich mit insgesamt 20.000 Euro weiter auf. „Die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder kann nur durch die Energiewende gesichert werden. Wir können durch die Investition in die Windkraft hier vor Ort in Kevelaer dazu beitragen“, erläutert Gerd Baumgärtner von der Bürgerwind Kevelaer. „Gerne möchten wir über den Fonds „Energie für Kevelaer‘ auch in diesem Jahr die lokalen Vereine an dieser zukunftsorientierten Entwicklung partizipieren lassen.“

Bürgermeister Dr. Dominik Pichler erklärt: „Eine lebenswerte Stadt wird auch durch ihre Bewohner geschaffen. Das gesellschaftliche, soziale und kulturelle Leben wird geprägt vom Engagement der Bürger. Engagement und Ideen brauchen Unterstützung, die wir mit dem Fonds leisten wollen.“

Gefördert werden Anträge von Vereinen beispielsweise aus den Bereichen Sport, Umwelt, Jugend- und Altenhilfe. Auch Kultur, Bildung traditionelles Brauchtum und Heimatpflege zählen zu den geförderten Bereichen. Ein besonderes Augenmerk soll auch auf nachhaltige, umweltschützende und generationsübergreifende Projekte gelegt werden. Konkret bezuschusst werden Anschaffungen von Material jeglicher Art, öffentliche Veranstaltungen oder bauliche Maßnahmen. Wichtig ist nur, dass keine Förderung durch die Wallfahrtsstadt Kevelaer gegeben ist. Zudem muss der Verein berechtigt sein, eine Zuwendungsbestätigung (ehemals Spendenquittung) auszustellen. Ein formloses Schreiben an die Stadtwerke Kevelaer mit einer kurzen Vorstellung der Maßnahme und eine genaue Kostenaufstellung genügt.

Es werden auch rückwirkend Maßnahmen gefördert, sofern diese im laufenden Jahr vorgenommen wurden. Ansprechpartner für die Fondsbildung sind Wolfgang Toonen und Melanie Hahn. Sie sind telefonisch unter 02832 9313-14 oder 9313-11 erreichbar. Eine E-Mail kann an vertrieb@stadtwerke-kevelaer.de geschickt werden.