Eine Familie aus Kevelaer berichtet über Verstecke für das Osterei.

Brauchtum : Das beste Osterversteck

Floris ist glücklich. Das gelb-silberne Papier knistert in seinen Händen und darunter verbirgt sich: Schokolade. Das Küken mit dem süßen Innenleben hat seine Mama Lisa Holland vorher unter einem Stapel aus Wurzeln im Garten versteckt.

In diesem Jahr erlebt der Anderthalbjährige zum ersten Mal aktiv das Osterfest und geht schon selbst auf die Suche nach Leckereien. Dabei kommt es seiner Mutter gar nicht so darauf an, besonders schwierige Verstecke im Kevelaerer Garten auszumachen. „Die Kinder sollen die Sachen ja auch finden“, sagt die zweifache Mutter. Die Ideen, wo sie was versteckt, die kämen mit dem Gang durch den Garten. Der Wurzel-Stapel ist schon ein sehr gutes Versteck, weil runterherum hohes Gras ist, unter dem Judasbaum soll auch noch manches Osterei platziert werden und wenn es einmal richtig begrünt ist, dann bietet auch das selbstgepflanzte Weiden-Tipi ein super Versteck. Sie erinnert sich noch an ihre eigene Kindheit. Sie ist die älteste von fünf Geschwistern. Da kam immer einiges zusammen. Wer etwas gefunden hatte, warf es in eine große Kiste, aufgeteilt wurde später. Besonders beliebt seien übrigens die Nugat-Eier gewesen. Damit auch ihre Kinder, Floris und die achtjährige Lina, viel suchen können, wird kein Osternest versteckt, sondern alles einzeln. Zuerst geht es aber morgens in den Gottesdienst, aber dann, dann geht es auf die Suche.

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