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Dreikönigskonzert in der Wettener St.-Petrus-Pfarrkirche

Dreikönigskonzert : Eindrucksvoller Chorgesang in Wetten

Das Konzert in der St.-Petrus-Kirche fand anlässlich des Dreikönigsfestes statt. Die beiden Chöre Cäcilia Wetten und Kalobrhi Nettetal unterhielten mit ihrem Gesang die Besucher, die die Künstler mit viel Applaus bedachten.

Als plötzlich um 16.58 Uhr die Lichter in der Wettener St.-Petrus-Kirche gedimmt wurden, wussten alle, dass es jeden Augenblick losgehen wird. Die Streicher begannen, die ersten Töne in die Halle der nun knapp 549 Jahre alten Kirche zu schicken.

Am Eingang des Wettener Gotteshauses positionierten sich in elegant schwarzer Kluft die beiden Chöre, Cäcilia Wetten und Kalobrhi Nettetal, startbereit für den Beginn des einstündigen Dreikönigskonzerts. Der Name Kalobrhi entspricht den beiden Anfangsbuchstaben der Nettetaler Ortsteile Kaldenkirchen, Lobberich, Breyell und Hinsbeck, aus denen die ersten Mitglieder des 1994 gegründeten Vereins stammen.

Mit der gesummten Melodie des weltweit bekanntesten Weihnachtsliedes „Stille Nacht, heilige Nacht“, eröffneten die zahlreichen Sänger beider Kirchenchöre das Konzert mit einer besinnlichen Atmosphäre und schritten dabei zum Altar voran. Anschließend trugen die Streicher des Rheinischen Oratorienorchesters – bestehend aus Violinisten, einem Cellisten sowie einer Kontrabassistin – gemeinsam mit den Chören das Stück „Heilige Nacht“ von Johann Friedrich Reichardt vor.

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Beim dritten Lied des Abends wurden die Besucher erstmals zum Mitsingen animiert. Der Text des Liedes „Heiligste Nacht“ vom Kirchenlieddichter Christoph Bernhard Verspoell konnte im Gotteslob nachgeschlagen werden. Nun setzte auch erstmals die Orgel ein, die von Elmar Lehnen, der seit dem Jahr 2004 Chorleiter der Kalobrhi ist, gespielt wurde.

Unter der Leitung von Biggi Lehnen begeisterten die Wettener Sänger am Sonntag etwa 70 Minuten lang rund 200 Zuhörer im Wettener Gotteshaus. Insbesondere die neu interpretierten und arrangierten Lieder in der Manier eines Weihnachts-Swings sorgten für eine gute Stimmung. Einen ersten begeisterten Applaus holten sich die Protagonisten des Abends beim neunten Song der Veranstaltung ab. Mit dem kompletten musikalischen Aufgebot vom Schlagzeuger über den Keyboarder bis hin zu den Blasinstrumenten erheiterten die Musikanten zusammen mit den Chören das Publikum mit einer flotten Jazz-Variante von „Fröhliche Weihnacht überall“. Es folgten weitere Kirchen- und Weihnachtslieder mit solistischen Auftritten der Blasmusiker.

„Engel auf den Feldern singen“ wurde zunächst originalgetreu zum Mitsingen in Begleitung der Streichinstrumente und des Keyboards gespielt, bevor ein Übergang zu einer neu interpretierten, mittelalterlichen Version in der St.-Petrus-Kirche erklang.

Insgesamt 16 Songs und zwei weitere Zugaben wurden innerhalb des Konzerts zur Feier des Dreikönigstages gespielt. Finale Zugabe war die Swing-Variante von „Fröhliche Weihnacht überall“, die während des Programms auf Seiten des Publikums für große Begeisterung gesorgt hatte.