Der gemeinnützige Verein „Inside Kevelaer“ hatte das Stadtfest organisiert.

Stadtfest war ein großer Erfolg : Kevelaer feiert im Sonnenschein

Der gemeinnützige Verein „Inside Kevelaer“ hatte das Stadtfest organisiert. Finale mit großem Feuerwerk.

Bei der Eröffnung des Stadtfests erwähnte Kevelaers Bürgermeister Dominik Pichler noch mal die Auflage des letzten Jahres. Da gab es noch etwas Sorge wegen möglichen Regens. Dieses Problem kennt man in diesem Sommer nicht: Am Samstag strahlte die Sonne durchgängig auf den Peter-Plümpe-Platz hinab. Die Kevelaerer ließen sich jedoch nicht von der Hitze abschrecken und wählten nicht den Gang zum Freibad, sondern besuchten zahlreich das Stadtfest und den dazugehörigen Trödelmarkt.

„Wenn es so wird wie im letzten Jahr, haben wir ein großartiges Stadtfest vor uns“, war ein weiterer Satz von Dominik Pichler zu Beginn. 2017 fand die Veranstaltung zum ersten Mal nach circa 25 Jahren wieder statt. Eine spontane Idee und eine große, positive Resonanz sorgten für die Wiederbelebung des Stadtfestes. Dafür wurde auch eigens der gemeinnützige Verein „Inside Kevelaer“ gegründet, dort arbeiten alle Mitglieder ehrenamtlich. Das Motto lautet dort: „Von Bürgern für Bürger“. Nach erfolgreichem Debüt im letzten Jahr, wurde das Stadtfest dieses Mal noch erweitert. Der Trödelmarkt bestand nun aus ganzen 39 Ständen von privaten Händlern. Vom Rathaus bis zum Roermonder Platz wurde ein vielfältiges Angebot an Waren verkauft. Die Kevelaerer nahmen dies gerne an, von acht Uhr morgens bis zum Ende zehn Stunden später, war der Trödelmarkt gut besucht. Das eigentliche Stadtfest auf dem Peter-Plümpe-Platz begann um elf Uhr. Mike Hülsen von Inside Kevelaer und Dominik Pichler eröffneten das Programm kurz und knackig. An die 30 Stände konnten sich die Bürger dieses Jahr ansehen. „Alle Stände hier sind von Vereinen und Händlern aus Kevelaer, da haben wir großen Wert draufgelegt“, betonte Mike Hülsen. Diese nutzten natürlich gerne die Möglichkeit sich vorzustellen oder ein bisschen Geld zu verdienen. Dabei gaben sie den Besuchern auch einiges zurück. Gerade für die jüngeren Kevelaerer gab es viel zu entdecken. Sei es Entchen angeln, Dart Werfen oder der Clown Pepe, die Kinder wurden auf jeden Fall gut unterhalten. Erwachsene konnten sich zum Beispiel über Essen und Getränke freuen. Von Kuchen, Würstchen und anderem Gegrillten, Reibekuchen, Waffeln oder Popcorn war nahezu alles dabei. Attraktiv war zum Beispiel auch ein Stand mit einem Reaktionsspiel, bei dem ein Jahr kostenloser Strom gewonnen werden konnte.

Neben dem Angebot der Vereine und Händler, konnten die Besucher sich auch von einem Bühnenprogramm unterhalten lassen. Auch hier gab es einen großen Andrang an Bands und Musikern, die auftreten wollten. Dementsprechend wurde es bis kurz vor Mitternacht auch nicht leise am Peter-Plümpe-Platz. Als Solo-Künstler waren Mr. Soul, Mr. Wally aus Krefeld und Karl Timmermann zu sehen. Mr. Soul zeigte bei sogar zwei Auftritten warum er diesen Namen trägt. Der ehemalige Kevelaerer Lehrer Karl Timmermann war diesmal ohne seine Band unterwegs, jedoch sorgte er auch alleine mühelos für gute Stimmung. Die Lebenshilfe sorgte ebenfalls für eine musikalische Bereicherung mit einem Auftritt von Menschen mit Behinderung, die schon seit Jahren zusammen musizieren. Mit von der Partie waren auch die Bands „Whet“ und „Die Söllers“. Letztere spielten am Samstag zum letzten Mal zusammen, bevor sie sich auflösen. Getanzt wurde bei der Gruppe „Line Dance“, der Tanzschule Pascal und den VFR Showgirls. Die Kampfsport-Schule Wing Tsun und das Fahnenschwenken komplettierten das Programm.

Zum Abschluss gab es das große Feuerwerk. Erst lockten drei, vier Raketen, nach kurzer Pause zeigten die Feuerwerker dann eindrucksvoll ihre Kunst.

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