Das neue Programm Kabarett unterm Dach in Kevelaer wird vorgestellt

Kultur in der Wallfahrtsstadt : Das neue Programm Kabarett unterm Dach

Ganz viel Atmosphäre und hautnah dran an den Künstlern. „Verständliche Pointe und sogar jede Schweißperle ist auf der Stirn der Bühnenfleißigen zu erkennen“, so beschreiben Bruno Schmitz vom Kulturbüro Niederrhein und Stefan Reudenbach von der Stadt Kevelaer den charakteristisch Kunstgenuss von „Kabarett unter’m Dach“.

„Wir könnten auch sagen: Die Begegnungsstätte ist unser „Kom(m)ödchen vom Niederrhein“, skizziert Bruno Schmitz die Popularität seiner kulturellen Reihe.

Deren Erfolgsgeschichte begann im Jahr 1991. Die Idee, ausschließlich am Montagabend Kleinkunst in kleiner Runde mit Nachwuchskünstlern anzubieten, ist bestehen geblieben. Die Bestuhlung und Bistrotische dazu auch. Inzwischen ist die Klima- und Lichttechnik unter der Dachschrägen auf dem neuesten Stand. Beginn ist immer um 20 Uhr, Einlass eine Stunde zuvor.

Mit Gernot Voltz startet die Jahresreihe am Montag, 23. September. Bruno Schmitz: „Wir waren zehn Jahre lang als Duo auf den Bühnen unterwegs. Gernot kommt mit seinem Soloprogramm ,Die Kunst bei sich zu bleiben, ohne aus der Haut zu fahren‘ nach Kevelaer. Ich freue mich auf politisch-bissiges Kabarett.“

Aus Köln kommt auch Barbara Ruscher am 28. Oktober. „Stand-Up-Kabarett“, skizziert der Veranstalter den Abend mit ihr, der verspricht: „Erfrischend gut und politisch zu werden, mit tollen Songs am Klavier.“

Als Klassiker kann das Improvisationstheater „Springmaus“ bezeichnet werden, das erneut in der Vorweihnachtszeit ins Bühnenhaus kommt. „Die vier Akteure bringen Sketche und Lieder auf Zuruf von verschiedenen Stichworten aus dem Publikum“, erklärt Schmitz und verweist darauf, dass namhafte Künstler ihre Karriere bei der „Springmaus“ starteten, so etwa Ralph Schmitz, Dirk Bach oder auch Anja Zink. Diese Polit-Kabarettistin verpflichtete er übrigens mit ihrem Soloprogramm „Das Ende der Bescheidenheit“ am 13. März in der Begegnungsstätte.

Bissig, politisch angriffslustig – diese Attribute kennzeichnen Wilfried Schmickler. Er unterhält im Januar mit seinem Programm „Kein zurück“.

Im Februar gibt es eine Vorpremiere vom Kölner Jürgen Becker. Bewusst vor kleinem Publikum in Kleve sowie in Kevelaer gibt er einen Einblick in seine Sicht der Dinge mit: „Die Ursache liegt in der Zukunft“. „Stunk unplugged“ ist wieder unterwegs und kommt am 23. April ins Bühnenhaus. Zwölf Mitglieder des Ensembles aus dem alternativen Sitzungskarneval in Köln bringen Sketche, Nummern und Lieder aus vorangegangenen Stunksitzungen. „Lassen Sie mich durch: ich bin Kabarettist“, fordert Christoph Brüske zur satirischen Rettungsgasse auf. Er möchte am 8. Juni eine Schneise zu Brennpunkten in Politik und Gesellschaft finden. „Der Mann geht ab wie die Feuerwehr“, verspricht Bruno Schmitz zum Ende des Jahresprogramms.

Wer sich Eintrittskarten im Vorverkauf sichern möchte, kann diese über das Online-Portal www.adticket.de buchen. Oder beziehen über das Service-Center der Stadt Kevelaer, Telefon 02832 122152, Buchhandlung Keuck in Geldern oder Schreibwaren op de Hipt in Straelen. Weitere Infos gibt das Kulturbüro Niederrhein in Kleve, Telefon 02821 24161.