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Corona: Fast alle Rathausmitarbeiter in Kevelaer geimpft

Corona-Situation in Kevelaer : Rathaus-Team in Kevelaer ist jetzt fast durchgeimpft

Die Corona-Lage entspannt sich auch in der Marienstadt. Angesichts sinkender Inzidenzwerte wird darüber nachgedacht, das Rathaus wieder vorsichtig zu öffnen.

Passend zur Europameisterschaft wählt Bürgermeister Dominik Pichler einen Vergleich aus dem Fußball: „Wir befinden uns in der 87. Minuten und sind auf dem Weg zu einem Sieg, doch wir dürfen jetzt trotzdem nicht nachlässig werden, sondern müssen durchhalten, bis das Spiel abgepfiffen ist.“ Und diese gewisse Lässigkeit im Umgang mit den Corona-Verordnungen ist dem Verwaltungs-Chef vermehrt aufgefallen. „Wenn ich durch die Stadt gehe, bin ich fast der einzige, der noch eine Maske trägt“, hat er beobachtet. Dabei gelte die Pflicht im Umkreis von Geschäften weiter, trotz sinkender Inzidenzwerte. „Ich kann nur an alle appellieren, sich an die Maßnahmen zu halten, vor allem mit dem Blick auf den Herbst. Denn auch dann sollen die Zahlen weiter unten bleiben.“

Derzeit sei die Situation geradezu entspannt. Die dritte Welle sei abgeklungen, der Inzdenzwert fiel in Kevelaer innerhalb von sieben Tagen von 41,4 auf 13,7. Am Wochenende habe es gerade einmal eine Neuinfektion gegeben. Gleichzeitig müsse man aber die hochinfektiöse Deltavariante des Virus im Blick haben. Dagegen helfe die doppelte Impfung, daher sei das aus seiner Sicht auch ein Wettlauf mit der Zeit.

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Weil Impfungen so wichtig sind, begrüßt es Pichler, dass bald alle Verwaltungsmitarbeiter, die es wollen, ein Impfangebot bekommen haben. Am Donnerstag will der Betriebsarzt alle die impfen, die noch nicht zum Zuge gekommen sind. Damit verbunden sei der Gedanke, bald das Rathaus zumindest in Teilbereichen wieder zu öffnen. Die Türen sollen dann im Foyer offen sein, die Empfangstheke wird allerdings besetzt sein, damit abgeklärt werden kann, ob gerade ein Termin im Haus frei ist. Denn es soll weiterhin vermieden werden, dass Bürger unkontrolliert durchs Rathaus laufen.