1. NRW
  2. Städte
  3. Kevelaer

CDU-Vorstand schlägt Mario Maaßen als Bürgermeisterkandidat für Kevelaer vor

Neuanlauf in Kevelaer : CDU-Vorstand für Mario Maaßen als Bürgermeisterkandidat

Nach der turbulenten Mitgliederversammlung, die im Rücktritt von Paul Schaffers gipfelte, will die CDU wieder auf Kurs kommen. Sie hat einen Kandidaten vorgeschlagen.

Das ging schnell. Nachdem es am Mittwochabend in der CDU kräftig gekracht hatte, weil die Mehrheit der Mitglieder nicht dem Vorschlag des Vorstands folgten, keinen Bürgermeister aufzustellen, hat jetzt der erste Kandidat seinen Hut in den Ring geworfen. Mario Maaßen will als Bürgermeisterkandidat antreten. Der CDU-Vorstand hat ihn bereits einstimmt nominiert, teilte Pressesprecher Hubert van Meegen in einer Presseerklärung mit. Der 53‑jährige Maaßen ist bereits erster Stellvertretender Bürgermeister und sei aufgrund seiner langjährigen Ratstätigkeit und seiner leitenden Funktion bei der Bundespolizei bestens für das Amt geeignet, so van Meegen.

So wird am 26. März eine erneute Mitgliederversammlung stattfinden. Dann werden nicht nur die Kandidaten für die 17 Wahlkreise in Kevelaer und den Ortschaften nominiert, sondern auch ein CDU-Kandidat für das Bürgermeisteramt, der gegen den Amtsinhaber Dominik Pichler antreten wird.

„Der CDU-Vorstand ist weiterhin voll handlungsfähig und hat bereits drei Tage nach der Mitgliederversammlung die Weichen für die Zukunft gestellt“, betont die CDU in ihrer Pressemitteilung.

Weitere Kandidaturen könnten ab sofort bei Michael Kamps angemeldet werden, der vom CDU-Parteivorstand mit der kommissarischen Leitung des Stadtverbands beauftragt wurde.

Auch zu Paul Schaffers nimmt die CDU in der Pressemitteilung Stellung: „Mit Paul Schaffers verliert der CDU-Stadtverband einen profilierten Vorsitzenden, der mit seinem pragmatischen, lösungsorientierten Politikstil große Verdienste um die Partei und um die Entwicklung in Kevelaer erworben hat. Seine Entscheidung nach dem Votum der Mitgliederversammlung ist konsequent, ehrenvoll und zu respektieren“, heißt es. Für die CDU Kevelaer sei sie zudem eine Verpflichtung, den eingeschlagenen Weg als Volkspartei mit festen Grundwerten, aber offenen Ohren für andere Meinungen und Argumente anderer weiterzugehen.