Kevelaer: CDU für Werbeverbot für Schwangerschaftsabbruch

Kevelaer: CDU für Werbeverbot für Schwangerschaftsabbruch

Auf Bundesebene wird derzeit über die Abschaffung des Werbeverbots für Schwangerschaftsabbrüche diskutiert. Linke, Grüne, FDP und auch der Koalitionspartner SPD wollen das bisherige Werbeverbot kippen, die CDU/CSU-Bundestagsfraktion will alle entsprechenden Anträge ablehnen. Auch die CDU Kevelaer hat jetzt in einer Pressemitteilung Position bezogen: "Wenn es um den Schutz ungeborenen Lebens geht, scheuen wir Christdemokraten keine Diskussion", erläutert der CDU-Vorsitzende Paul Schaffers die einhellige Meinung des CDU-Stadtverbands.

Ungeborenes Leben habe eine eigene Rechtsqualität und sei verfassungsrechtlich geschützt, so Schaffers. Weiter betonte er: "Schwangerschaftsabbrüche sind nach wie vor rechtswidrig, auch wenn sie in bestimmten Fällen straffrei sind. Ein Abbruch ist auch für die betroffenen Frauen eine schwere Entscheidung. Deshalb haben wir die Pflicht zur umfassenden Beratung. Aber wer berät, der darf nicht den Abbruch vornehmen, und es darf auch nicht dafür geworben werden. Diese klare Haltung werden wir Christdemokraten bei allen Diskussionen und Abstimmungen vertreten".

Sollte es zu einer Abstimmung im Bundestag kommen, werde sich zeigen, wer von den Abgeordneten das bewährte Lebensschutzkonzept in aller Konsequenz trägt und wer nicht. "Aus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird es keine Unterstützung geben", betonte Paul Schaffers.

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Die Abgeordneten von SPD, Linke, Grüne und FDP müssten sich aber fragen lassen, ob sie sich vom Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche verabschieden wollten, so der CDU-Vorsitzende aus Kevelaer weiter.

(RP)
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