Caritas-Aktion "Eine Million Sterne" war erstmals in Kevelaer

Aktion für mehr Zusammenhalt : Premiere für „Eine Million Sterne“ in Kevelaer

Die Marienstadt beteiligte sich zum ersten Mal an der Aktion der Caritas. Man gedachte vor allem der Geflüchteten.

Jeder Besucher trug nach dem Gottesdienst ein Exemplar mit nach Hause. Manche waren dunkel, andere hell, die einen rau, die anderen glatt: Steine. Als Einzelobjekt recht wertlos, doch in der Gemeinschaft stark – vielleicht als Schutzmauer. Und so stand der Stein im Rahmen der Caritas-Aktion „Eine Million Sterne“ - für eine gerechtere Welt. In der Beichtkapelle Kevelaer als Symbol für ein starkes Miteinander, Zuflucht, Integration und Zusammenhalt aller Kulturen im Fokus.

Zum Nachdenken regte „Die Geschichte des Steins“ die Besucher an, die von einem einsamen Objekt bis zu seiner positiven Kraft in der Gemeinschaft handelte. Der mitgeführte Stein sollte die Menschen zuhause und unterwegs an andere erinnern, die schutzbedürftig sind und Hilfe benötigen.

 Kaplan Christoph Schwerhoff führte durch den abwechslungsreichen Wortgottesdienst mit Gitarrenklängen von Lucia Jacobs und unter Mitwirkung einiger Helferinnen der Pfarrcaritas. „Es ist ein schönes Gefühl, zu wissen, dass man ein Teil von etwas Großem ist“, sagte er im Hinblick auf die Aktion „Eine Million Sterne“.  Damit macht das Hilfswerk „caritas international“ auf die Situation von Menschen in Not aufmerksam und bittet um Spenden, in diesem Jahr gedacht für die Millionen Geflüchteten in Jordanien. 

 Die Aktion „Eine Million Sterne“ wurde in diesem Jahr zum ersten Mal in Kevelaer durchgeführt. „Es war toll zu sehen, wie Menschen zusammenkommen, Kerzen erwerben und alle Kerzen zusammen einen Stern bilden in dem Wissen, dass in fast 100 Städten und Gemeinden in Deutschland das gleiche getan wird“, sagte Gudrun Blumenkemper, Mitarbeitende im Fachdienst Gemeindecaritas beim Caritasverband Geldern-Kevelaer.

Rund um diesen Stern erklangen - auch im Nachgang des Wortgottesdienstes - zahlreiche Lieder unter Leitung von Gudrun Blumenkemper und vielen ehrenamtlichen Helfern. Abschließend feierte die kleine Gemeinschaft ihr Zusammensein noch bei Köstlichkeiten im Warmen.