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Kevelaer: Bescherung: 556.000 Euro Förderung für Leader-Region

Kevelaer : Bescherung: 556.000 Euro Förderung für Leader-Region

Regierungspräsidentin Anne Lütkes hat einen Förderbescheid über 556.000 Euro an Hans-Josef Linßen, den Vorsitzenden der Leader-Region "Leistende Landschaft" (Geldern, Kevelaer, Nettetal und Straelen), sowie die Vorstandsmitglieder Margret Voßeler und Wilfried Bosch überreicht.

Die Zusammenarbeit der Städte und die Bündelung bürgerschaftlichen Engagements sollen helfen, regionale Antworten zu den großen Themen des ländlichen Raums zu finden. Der demografische Wandel, die Versorgung und Erreichbarkeit im ländlichen Raum sind einige Schwerpunkte. Das regionale Potenzial soll ausgeschöpft werden.

"Die Entwicklung innovativer Projekte ist anspruchsvoll und erfordert viel Ausdauer. Das stellt eine große Herausforderung dar, aber die Region ist auf einem guten Weg, nicht zuletzt, weil die Kooperation untereinander gut funktioniert", lobte Anne Lütkes. Mit Fördermitteln aus dem "Leader-Programm" des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums werden Personalstellen für das Regionalmanagement bis 2023 eingerichtet, um die Ansätze und Ideen qualitativ zu begleiten und die regionale Entwicklungsstrategie voranzutreiben. In der Region "Leistende Landschaft" unterstützen die Regionalmanagerinnen Simone Schönell und Ute Neu die Akteure dabei, ihre Projektideen zu gestalten und umzusetzen sowie Fördermittel zu beantragen.

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Die Region legt besonderen Wert auf die Marken- und Profilbildung als Agrobusiness-Region. Qualifizierung und Fachkräftesicherung spielen eine große Rolle. Regionale Wirtschaftskreisläufe sollen gestärkt werden. Die durch Gartenbau geprägte Region will auch neue Lösungen für die Energieversorgung entwickeln. Daneben sind Projekte für das Zusammenleben in den Dörfern und in der Naturlandschaft von Bedeutung. Die touristische Vermarktung mit Schwerpunkt Agrotourismus und Radfahren rundet die Strategie ab. Dabei werden Kooperationen mit den Niederlanden angestrebt.

Durch den Erfolg in einem landesweiten Wettbewerb wird der Region bis 2023 ein Budget von insgesamt 2,7 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln zugesprochen. Für alle Projekte liegt der Fördersatz bei maximal 65 Prozent.

(RP)