Sturm am Niederrhein Verspätungen und Zugausfälle beim Niersexpress

Niederrhein · Der Sturm wirbelte den Fahrplan beim Niersexpress ordentlich durcheinander. Zwischen Geldern und Kevelaer war ein Baum auf die Strecke gefallen.

 Züge hatten auf der Strecke viel Verspätung.

Züge hatten auf der Strecke viel Verspätung.

Foto: Norbert Prümen

Bis zum frühen Abend kam das Gelderland beim Sturm noch relativ glimpflich davon. Im Unterschied zu Wesel, wo Schulen Unterricht absagten, war das in Kevelaer kein Thema, hieß es vom Schulverwaltungsamt. Allerdings bremste der kräftige Wind den Niersexpress zwischen Düsseldorf und Kleve aus.

Da ein Baum zwischen Geldern und Kevelaer auf die Strecke gefallen war, kam es den ganzen Tag zu Verspätungen, wie Karin Punghorst, Sprecherin der Nordwestbahn berichtet. Bekanntlich ist die Strecke Richtung Kleve größtenteils nur einspurig. Wenn es dann an einer Stelle hakt, hat das gleich Auswirkungen auf die ganze Strecke. Teilweise kam es daher nicht nur zu Verspätungen, sondern Züge fielen komplett aus. Da half es dann auch nicht sofort, dass der Baum von der Strecke entfernt wurde. Der Betrieb lief auch danach nicht reibungslos, weil der Zugverkehr aus dem Takt war.

Hinzu kam, dass nicht nur am Niederrhein die Züge der Nordwestbahn aus Sicherheitsgründen wegen des Sturms mit weniger Tempo unterwegs waren. Auch das führte dann weiter zu Verspätungen. „So kam eins zum anderen“, sagt die Nordwestbahn-Sprecherin.

Auch derzeit sollen teilweise Züge noch mit Verspätungen bis zu 45 Minuten unterwegs sein, so die Nordwestbahnsprecherin. Wann sich die Situation normalisiert, müsse man abwarten. Das hängt auch davon ab, wie sich die Wetterlage in der Region im Laufe des Abends und der Nacht entwickelt.

Einen Ersatzverkehr mit Bussen hatte die Nordwestbahn nicht eingerichtet.