Weeze: Ausstellung auf dem Weezer Airport

Weeze: Ausstellung auf dem Weezer Airport

Heimatschutz damals und heute gab es am Samstag auf dem Flughafenring in Laarbruch zu sehen. So lud zum Einen das "Royal Air Force Museum" an ihrem Tag der offenen Tür zur Besichtigung ein, während sich zum Anderen die Reservistenkameradschaft Straelen vorstellte und damit den deutschen Reservistenverband im Kreis Kleve repräsentierte.

Darüber hinaus war der Verein Russland Kriegsgräber Straelen e.V. mit vor Ort, um Interessierte darüber zu informieren, wie ihnen dabei geholfen werden kann, die letzten Ruhestätten vermisster Angehöriger in Russland zu finden.

Das "Royal Air Force Museum" zeigte sich wie immer von der besten Seite und präsentierte einen Überblick der örtlichen Historie. Einer der größten Hingucker der Ausstellung ist dabei das Cockpit des Buccaneer XV-337 Flugzeugs, zu welchem eine kleine Trittleiter hoch führt. "Nicht in die Flugzeug-Kanzel klettern!", steht wohlweislich als Warnung groß auf der letzten Trittfläche. Es ist halt zu verführerisch, einfach mal kurz Probe zu sitzen. Zahlreiche Bilder hängen überall an den Wänden, ein ganzer Nebenraum ist für den Besuch der Königin reserviert worden, die im November 1990 den Stützpunkt besuchte. Zahlreiche Modellbau-Dioramen lassen zusätzlich die verschiedenen Jahrzehnte in Miniaturform vor dem Besucherauge lebendig werden. Viele Bastelarbeiten, wenn auch in größerem Maßstab, gab es bei den Reservisten genauso zu sehen wie richtige Fahrzeuge und Luftabwehrraketen. Das Anliegen des Aktionstages erklärte Hauptfeldwebel d.R. Mark Olaf Janssen: "Es geht hier um persönliches Engagement. Man sah ja aktuell bei den Fluten, wie sehr Reservisten gebraucht und eingesetzt werden. Es geht darum, sich selbst einzubringen, die Gesellschaft und das Miteinander zu fördern."

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Ob Frauen, ob Männer, wer interessiert ist, mitzuhelfen, kann und sollte sich beim Hauptfeldwebel unter mark.janssen@t-online.de melden oder unter www.straelen.vdrbw-nrw.de informieren. Denn "bei uns ist alles freiwillig", betonte Janssen noch einmal, "und der Umgang dabei kameradschaftlich, denn wir sind eben nicht in der Kaserne."

(cnk)
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