Anregung für Peter-Plümpe Platz in Kevelaer - Pilgerbusse zu Europaplatz leiten

Innenstadtgestaltung in Kevelaer : Ralf Angenendt: Pilgerbusse zum Europaplatz leiten

Die Sammlung von Ideen zur Umgestaltung des Peter-Plümpe-Platzes ist angelaufen. Der frühere SPD-Ratsherr Ralf Angenendt begrüßt die Beteiligung der Bürger an dem Prozess, wie er in einem Brief an den Bürgermeister schreibt.

Er habe an der Bürgerkonferenz teilgenommen, dort seien mit großer Mehrheit zwei Aspekte artikuliert worden: Einmal der Wunsch nach der Gestaltung einer Platzsituation vor dem Alten Rathaus, Stichwort Hochzeiten. Außerdem die Verlagerung der Pilgerbusse an eine andere Stelle. Eine Platzsituation vor dem Alten Rathaus sei seines Wissens im Rat positiv belegt. Die Verlagerung der Haltestelle für Pilgerbusse werde dagegen kontrovers diskutiert. „Ich würde es sehr begrüßen, wenn dem Bürgervotum an dieser Stelle hinlänglich Gewicht beigemessen würde und der Rat in seiner letztlichen Entscheidung dieser Anregung entspricht“, schreibt Angenendt. Vor geraumer Zeit sei der Europaplatz zu diesem Zweck bereits ausgebaut worden. Wirklich genutzt werde der Platz für den Zweck allerdings nicht. Argument sei immer, dass die Pilger nur eingeschränkt mobil seien. Angenendt schlägt vor, einen Cityliner einzusetzen, der die Besucher in die City bringt. So ein Angebot könne auch genutzt werden, um Besucher zum Solepark auf der Hüls zu bringen.

Keine Planungsoption ist aus seiner Sicht der Rückbau der leerstehenden Häuser der Marktstraße, um einen Durchstich zum Rewe-Parkplatz zu bekommen. Das würde keine Entzerrung der Verkehrsprobleme bringen, sondern vielmehr für einen weiteren Punkt sorgen, der Rückstau bis auf den Roermonder Platz zur Folge hätte.

Angenendt fordert, dass die Sicht auf die Fassaden der Annastraße auf keinen Fall durch Bäume oder Sträucher eingeschränkt werden sollte. „Kevelaer hat mit der Fassadenabwicklung entlang der Anna­straße eine Schau, um die diese Stadt von vielen Städten am Niederrhein beneidet wird“, so Angenendt, der in der SPD der Experte für Bauangelegenheiten war.

Zur Strukturierung des Platzes bedürfe es keiner Hochbauten. Diese würden sich wegen Kirmes oder Oltimerausfahrt verbieten. Zudem würde das den Platz zerschneiden.

(zel)
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