Aldo Ortiz hat die weiteste Anreise zum Madonnari-Festival nach Kevelaer

Kunst in Kevelaer : Er hat die weiteste Anreise

Aldo Ortiz, Künstlername „Ehecatzin“, gehört zu den 19 Malern, die beim Madonnari-Festival in Kevelaer dabei sind.

Die weite Anreise von über 9000 Kilometern nimmt Aldo Ortiz mit Künstlernamen „Ehecatzin“ aus Ciudad Victoria in Tamaulipas (Mexiko) für die Teilnahme beim diesjährigen „Internationalen Madonnari-Festival“ in Kevelaer gerne auf sich. Vom 20. bis 22. September wird er, zusammen mit weiteren 19 internationalen Künstlern und Künstlerinnen, im Herzen Kevelaers auf vier Quadratmeter großen Spanplatten seine Madonnari-Kunst präsentieren.

Der Künstler „Ehecatzin“ wird im September auf seine Art ein Kunstwerk von William Adolphe Bouguereau interpretieren. Foto: ja/Stadt Kevelaer

Seine künstlerischen Fähigkeiten erwarb „Ehecatzin“, der 1983 in Mexiko geboren wurde, in der lokalen öffentlichen Kunstschule. Später verschlug es ihn nach Brasilien, wo er ein Studium der Biologie abschloss. Heute arbeitet er jedoch ausschließlich als Künstler. Madonnari Festivals hat er bereits zahlreiche in Mexiko und Italien besucht. Hohe Auszeichnungen durfte er bei dem Festival „Bella via“ in Monterrey Mexiko im Jahr 2015 entegegen nehmen.

Ebenso war er erfolgreich bei dem Madonnari-Festival in Nocera Superiore (2016). Auch im Jahr 2017 gewann er den Publikumspreis in Gazie di Curtatone in Italen.  Seine Malerei steht in Bezug zur mexikanischen Kultur und zeigt soziale, ökologische und historische Themen. Im Jahre 2015 begab sich „Ehecatzin“ zusammen mit einem Freund auf eine Reise der Kunst, Kultur und Straßenmalerei durch acht Länder Südamerikas.

Über das Projekt namens „Arteviajantes-Pintando por Latinoamerika“, was so viel bedeutet wie „Kunstreisende – Malend durch Lateinamerika“, verfasste er einen umfangreichen Reisebericht.

Den Besuchern des „Internationalen Madonnari-Festivals“ in Kevelaer wird er im September mit seiner Kunst ein Werk vom französischen Maler William Adolphe Bouguereau näherbringen und neu interpretieren. Die Beweggründe für seine Motivwahl können Interessierte vor Ort nachlesen und sich natürlich auch direkt mit „Ehecatzin“ darüber austauschen.

Das detaillierte Programm des Festivals kann unter der Internetadresse www.kevelaer-tourismus.de abgerufen oder auf dem Flyer nachgelesen werden.

Neben der dreitägigen Malkunst der internationalen Künstler im Forum Pax Christi können Kevelaerer und Gäste an dem Wochenende Vieles zu Kunst und Kultur entdecken: Es gibt die Möglichkeit an verschiedenen Kreativ-Workshops für jedes Alter teilzunehmen, die Kevelaerer Kunstszene bei einem geführten Galerienbummel zu entdecken oder Straßenmusik beim Verkaufsoffenen Sonntag in der Innenstadt zu genießen. „Eine einzigartige Festival-Atmosphäre erwartet die Kunstinteressierten in Kevelaer“, versprechen die Organisatoren.