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Achterhoek: Verein Nuk presst Obstsaft

Achterhoek : Leckerer Obstsaft aus dem Achterhoek

Beim Verein Nuk trafen sich viele Helfer um Äpfel und Birnen auszupressen. Insgesamt stellten sie so 825 Liter Saft her. Und appellieren an Baumbesitzer, ihr Obst auch aufzusammeln – und es nicht verfaulen zu lassen.

Das Obst ist reif. Grund genug für eine Gruppe, sich im Achterhoek zu treffen, um dort daraus leckeren Saft zu pressen. Organisiert hatte die Aktion der Verein „Natur & Kultur im Achterhoek“ (Nuk). Also trafen sich am morgens zahlreiche Helfer, um aus Äpfeln und Birnen köstlichen Saft zu machen. Etwa 1600 Kilogramm Obst wurden zu 825 Liter Saft verarbeitet.

„Traditionell wurde souverän geschreddert, gepresst, erhitzt und abgefüllt“, wird berichtet. Die meisten der anwesenden Nuk-Mitglieder waren bereits in den vergangenen Jahren dabei, als auf dem Rammendonkshof bei Familie Eickhoff eigens geerntete Äpfel verarbeitet wurden. „Es verfault einiges an Obst auf Grundstücken und Wiesen, weil sich kaum noch jemand die Mühe macht, das alles aufzulesen und zu verarbeiten. Das ist richtig schade“, so Fred Eickhoff. Und tatsächlich: Wenn man im Spätsommer Obstbäume sieht, stellt man häufig fest, dass darunter große Mengen an Äpfeln, Birnen aber auch Pflaumen und Walnüsse liegen. Das sind echte Köstlichkeiten, die es wert wären, verwendet zu werden.

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Nach einem langen Tag wurden Maschinerie und Örtlichkeit noch ordentlich gereinigt und gegen 19.30 Uhr wurde der verdiente Feierabend eingeläutet. Trotz der Mühe waren sich alle einig: „Das war es uns wert.“

Im nächsten Jahr soll es dann wieder einen Obsttag im Achterhoek geben. Interessenten und Mitmacher sind jederzeit willkommen und können über die Homepage www.nuk-achterhoek.de oder per Email info@nuk-achterhoek.de Kontakt aufnehmen.