Kevelaer: 10.000 Euro für das Mehrgenerationenhaus

Kevelaer : 10.000 Euro für das Mehrgenerationenhaus

Die Stadt Kevelaer fördert die Arbeit des Mehrgenerationenhauses im Klostergarten auch in diesem Jahr mit 10.000 Euro. Zusammen mit Mitteln des Bundesfamilienministeriums kann so der Betrieb des Mehrgenerationenhauses gesichert werden. Aus diesem Anlass besuchte Bürgermeister Dominik Pichler nun die Caritas-Einrichtung und verschaffte sich einen Überblick über die Arbeit vor Ort.

Das Mehrgenerationenhaus ist mehr als ein Treffpunkt im Süden Kevelaers, sondern mittlerweile auch ein Motor für bürgerschaftliches Engagement, indem sich hier professionelle Dienste und ehrenamtlicher Einsatz ergänzen. "Das Mehrgenerationenhaus leistet mit seiner Arbeit einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag dazu, dass Menschen aller Generationen in Kevelaer nicht nur nebeneinander, sondern tatsächlich miteinander leben und sich gegenseitig unterstützen", sagte Bürgermeister Pichler und überzeugte sich gleich persönlich davon, wie das Mehrgenerationenhaus Menschen verbindet. Gemeinsam mit den Vorständen des Caritasverbandes Andreas Becker und Karl Döring besuchte er die Teilnehmer eines Sprachkurses, der gerade im Haus stattfand. Kristopher Kroll, der die Aktivitäten des Mehrgenerationenhauses koordiniert, berichtete zudem, dass die Angebote längst nicht mehr nur von den Nachbarn im Klostergarten wahrgenommen werden, sondern von Menschen aus allen Teilen der Stadt.

Der Caritasverband hatte im Jahr 2009 das Mehrgenerationenhaus im Klostergarten Kevelaer gegründet. Seitdem finden dort Menschen jeden Alters den Raum für aktiv gelebte Nachbarschaft und Gemeinschaft. Dazu zählen Singkreis und Handarbeitskreis, aber auch Angebote wie Yoga, Sportkurse, Gedächtnistraining, das Demenzcafé, Integrations- und Deutschkurse, Beratungsangebote und noch einiges mehr.

So sei das Mehrgenerationenhaus gerade im demografischen Wandel, der zu einer veränderten Nachfrage nach öffentlichen Dienstleistungen führen wird, ein wichtiger Ankerpunkt in der sozialen Infrastruktur in Kevelaer, heißt es.

(RP)