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Zuschuss für das Eisstadion Grefrath

Eisstadion Grefrath : Ein wesentlicher Baustein für die Zukunft des Eisstadions

Christian Kappenhagen, Vorsitzender des Aufsichtsrats: Für eine kleine Gemeinde wie Grefrath sei es nicht einfach gewesen, sich bei den Zuschüssen durchzusetzen.

Christian Kappenhagen, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Sport- und Freizeit gGmbh, ist hocherfreut über Zuschüsse von 3,85 Millionen Euro, die das Grefrather Eisstadion aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ des Bundesinnenministeriums bekommt.

Der Antrag umfasste 41 Einzelmaßnahmen mit einem Volumen von 4,277 Millionen Euro. „Der Förderantrag wurde im August 2018 in kürzester Zeit erarbeitet und eingereicht, nachdem die neu gebildete Bundesregierung einen Förderaufruf mit sehr kurzer Antragsfrist veröffentlicht hatte“, sagt Kappenhagen. Deutschlandweit seien hunderte Förderanträge gestellt worden, so dass das Volumen von ursprünglich 100 auf 200 Millionen Euro erweitert worden sei. Gefördert wurden Projekte in kommunalen Einrichtungen mit besonderer regionaler oder überregionaler Bedeutung, mit hoher Qualität im Hinblick auf ihre Wirkungen für den gesellschaftlichen Zusammenhang.

Es sei für eine kleine Gemeinde wie Grefrath nicht einfach, sich in diesem Förderverfahren erfolgreich durchzusetzen, betont Kappenhagen: „Hier hat neben dem guten Konzept insbesondere die Unterstützung der Bundes- und Landespolitiker den Durchbruch gebracht, die wir in den letzten zwei Jahren als Unterstützer des Eisstadions gewinnen konnten.“ Mit der Zusage aus Berlin sei nun ein wesentlicher Baustein für die Zukunft des Eisstadions gesichert, und mit der Kapitalerhöhung durch den Kreis Viersen wird eine solide Grundlage für die nächsten Jahrzehnte geschaffen.

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Der Kreistag hatte in seiner Sitzung Ende März auf einen gemeinsamen Antrag von CDU, SPD, Grünen und FDP hin beschlossen, dass sich der Kreis mit mehr als 50 Prozent am Eisstadion beteiligt.

Die Sanierung des 400-Meter-Außenrings hat nichts mit den Zuschüssen aus Berlin zu tun. Sie wird größtenteils mit den Grefrath zustehenden Bundes- und Landesmitteln als Landes- und (ehemaliger) Bundesstützpunkt für Eisschnelllauf finanziert. Hinzu kommt ein Eigenanteil der Gemeinde. Die Gesamtkosten liegen bei 500.000 Euro.