Stadt Kempen: Werbering diskutiert über Weihnachtsmarkt

Stadt Kempen: Werbering diskutiert über Weihnachtsmarkt

Der Vorsitzende des Kempener Werberings, Armin Horst, möchte den Weihnachtsmarkt in der Altstadt vor allem für die Kempener Bürger attraktiver machen. Er denkt darüber nach, ob man nicht künftig in den drei Wochen zwischen erstem und vierten Advent einen fest installierten Markt zum Beispiel auf dem Buttermarkt organisieren könnte.

Horst stellt sich wetterfeste Buden statt der bislang üblichen Marktstände, die oft auch nicht sehr weihnachtlich geschmückt sind, vor. Eventuell könne man auch zustäzlich die weißen Pagodenzelte nutzen. An den Adventswochenenden könnte es zusätzlich in "abgespeckter Form" auch noch eine Ausweitung in die Straßen der Altstadt geben - allerdings nicht mit so vielen Ständen und auch nicht auf alle Straßen ausgedehnt.

Besprochen werden soll der Plan bei der Klausurtagung des Werberingvorstands im Januar. Dazu wird auch die Firma "X-Dreams" eingeladen um zu klären, ob sich die Idee realisieren lässt. Sie organisiert den Weihnachtsmarkt in Kempen. Dabei wird man auch über die Qualität des Angebots der Stände sprechen müssen, so Horst im RP-Gespräch.

Danach wird der Werbering das Gespräch mit der Stadtverwaltung suchen. Denn, so auch Stadtsprecher Christoph Dellmanns, man muss etliche Formalitäten klären. Vermutlich werde es Widerstand von den Beschickern des Wochenmarktes geben, die für diese Zeit ausweichen müssten, vermutet er. Horst sieht darin kein größeres Problem, schließlich finde der Wochenmarkt auch während der Kirmes oder beim Hubertusmarkt und Halbfastenmarkt auf dem Kirchplatz statt. Vielleicht könne ja die Stadt den Händlern des Wochenmarktes für die Zeit des Weihnachtsmarktes mit einer Reduzierung der Standgebühren als Ausgleich für die Beeinträchtigung entgegen kommen, schlägt Armin Horst vor. Der Kirchplatz sei nicht als Standplatz für einen festen Weihnachtsmarkt geplant. Die Kirche als Eigentümerin des Platzes möchte dies nicht, so Horst. Nach der Klausurtagung sei man im Werberingvorstand möglicherweise schlauer, ergänzte er.

(sr)