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Weihnachtsbeleuchtung in St. Hubert kann nicht montiert werden

Knatsch in Kempen : Weihnachtsbeleuchtung in St. Hubert kann nicht montiert werden

Die Interessengemeinschaft mahnt finanzielle Unterstützung für eine neue Weihnachtsbeleuchtung an. Im Ortskern wird es weitgehend dunkel bleiben.

Der Ortskern von St. Hubert wird in der bevorstehenden Adventszeit nicht mit den bekannten Lichterketten geschmückt. Nur auf einem Teilstück der Aldekerker Straße konnte die dortige Straßengemeinschaft die bekannte Weihnachtsbeleuchtung installieren. Auf der Haupt-, Königs- und Breite Straße ist dies allerdings nicht möglich. Nach Angaben des Vorstandes des Werbe- & Bürgerrings St. Hubert sind die Gründe vielschichtig.

Es gibt in diesem Zusammenhang auch Kritik an der Stadt Kempen: Denn ein vom Werbering im November 2019 beantragter und von der Politik beschlossener Zuschuss für eine neue Weihnachtsbeleuchtung ist bislang nicht an den Werbering ausgezahlt worden. Einmalig 10.000 Euro sollten es nach Angaben des Vorsitzenden der St. Huberter Interessengemeinschaft, Wolfgang Büscher, sein. Außerdem seien weitere 5000 Euro jährlich zugesagt. Das Geld ist bis heute nicht ausgezahlt worden.

Die Weihnachtsbeleuchtung in St. Hubert ist veraltet, die Lichterketten sind teilweise defekt und können nicht mehr repariert werden. Das gilt vor allem für die Überspannungen an der Königsstraße. Hinzu kommt: Die Mitglieder der Straßengemeinschaften, die sich um die Beleuchtung kümmern, sind aus Altersgründen wegen der Corona-Pandemie diesmal nicht in der Lage, dies zu tun. In der Vergangenheit hatte der Kempener Baubetriebshof mit einem Hubwagen ausgeholfen, damit die Lichterketten montiert werden konnten. Ein weiteres Problem laut Werbe- und Bürgerring: Etliche Hauseigentümer erlauben es nicht mehr, dass die Beleuchtung an ihren Gebäuden angebracht wird.

Wie Wolfgang Büscher im Gespräch mit unserer Redaktion weiter erklärte, will man sich im Werbe- & Bürgerring 2021 zusammensetzen, und überlegen, wie es mit der Weihnachtsbeleuchtung weitergehen soll. Dann hofft man auf die finanzielle Unterstützung der Stadt. Wie man auch darauf hofft, dass die für St. Hubert aus dem Landesförderprogramm zur Stärkung des Einzelhandels in den Innenstädten angekündigte Summe von rund 143.000 Euro bald zur Verfügung steht. Die Initiative des neuen Bürgermeisters für St. Hubert (Stichwort: ISEK) begrüßt man ausdrücklich.

Kommentar: Kostenpflichtiger Inhalt Handel braucht Unterstützung