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Weihnachtsbäume in Grefrath und Kempen werden geholt

Abschmücken und kürzen : So werden in Grefrath und Kempen die Bäume abgeholt

Wer sich zu Beginn des neuen Jahres vom Weihnachtsbaum trennen möchte, hat in Grefrath und Kempen mehrere Möglichkeiten. Auch im Garten sind Tannenzweige noch nützlich.

Die Entsorgungsunternehmen geben über die Abfallkalender bekannt, wann die Bäume geholt werden. Das Entsorgungsunternehmen Schoenmackers etwa kündigt für Kempen die Tannenbaum-Abfuhr für Freitag, 7. Januar, für die Bezirke 1 bis 3, für Montag, 10. Januar, für die Bezirke 4 bis 6 an. Die Entsorgungsgesellschaft Niederrhein (EGN) holt in Grefrath am Samstag, 8. Januar, die Bäume. Sie sollten auf anderthalb Meter Länge gekürzt werden und natürlich abgeschmückt sein.

Mancherorts bieten auch die Messdiener eine Abholung an. In Kempen kümmerte sich beispielsweise in den vergangenen Jahren die Leiterrunde der Messdiener von St. Josef darum – Bürger gaben ihnen dafür eine kleine Spende für das Aidswaisenhaus in Okatana/Namibia und für die Messdienerarbeit vor Ort. Nachdem die Tannenbaumaktion schon im vergangenen Jahr corona-bedingt ausfiel, musste sie nun erneut abgesagt werden – für die Bäume fehlte den Messdienern eine Entsorgungsmöglichkeit. Für das kommende Jahr hoffen die Messdiener, die Aktion wieder durchführen zu können. In Grefrath bietet die Messdienergemeinschaft Grefrath/Vinkrath eine Tannenbaumabholung für eine Spende an. Für die Abholung am Samstag, 8. Januar, mussten sich Bürger schon anmelden, einen zweiten Termin gibt es für diejenigen, die den Baum traditionell bis Mariä Lichtmess stehenlassen, am Samstag, 5. Februar, ab 7 Uhr. Wer die Abholung wünscht, schickt eine E-Mail an tannenbaum@st-benedikt-grefrath.de.

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Wer den Weihnachtsbaum gar nicht abgeben möchte, kann ihn auch im Garten noch sinnvoll nutzen. Darauf weist die Landwirtschaftskammer NRW hin: In mehreren Lagen schützen die Zweige empfindliche, schon austreibende Blumenzwiebeln und Stauden vor Frostschäden. Als Verdunstungsschutz helfen die Zweige auch, andere Pflanzen zu schützen. Dies gilt etwa für immergrüne Gehölze wie Rhododendron, Azalee und Kirschlorbeer. Sie erfrieren bei stärkeren Frösten selten – häufiger vertrocknen sie, weil sie aus dem Boden kein Wasser entnehmen können, aber weiterhin Flüssigkeit verdunstet. Da dieser Wasserverlust bei Sonne besonders stark ist, bieten die Zweige Schatten und Verdunstungsschutz.

(biro)