Viele Kempener beantragten einen Zuschuss Photovoltaik: Fördertopf in Kempen ausgeschöpft

Kempen · Mit der Förderung für erneuerbare Energien in Privathäusern lag die Stadt Kempen offenbar richtig: Viele Anträge auf Zuschüsse gingen bei der Stadt ein, jetzt ist das Förderprogramm ausgeschöpft.

 Für die Anschaffung von Photovoltaik-Anlagen oder Batteriespeichern gingen bei der Stadt Kempen besonders viele Anträge für Zuschüsse ein (Symbolbild).

Für die Anschaffung von Photovoltaik-Anlagen oder Batteriespeichern gingen bei der Stadt Kempen besonders viele Anträge für Zuschüsse ein (Symbolbild).

Foto: Patrick Pleul

Das Förderprogramm für erneuerbare Energien in Privathaushalten, mit denen die Stadt Kempen unter anderem Photovoltaik-Anlagen finanziell unterstützt, wurde von den Kempenern so gut angenommen, dass das Programm nun ausgeschöpft ist. Das teilte die Stadt am Mittwoch mit. Nach der Veröffentlichung am 31. Mai wurden so viele Anträge gestellt, dass alle verfügbaren Mittel nun reserviert sind – entsprechend bittet die Stadt darum, keine neuen Anträge mehr zu stellen.

Die Förderung ist für Gebäude gedacht, die im Kempener Stadtgebiet liegen und überwiegend zu Wohnzwecken genutzt werden. Für Photovoltaik, Batteriespeicher, Solarthermieanlagen und Wärmepumpen konnten Bürger einen Zuschuss von 500 Euro beantragen, für Steckersolaranlagen 200 Euro. Insgesamt waren 50.000 Euro im Topf; das Geld stammt aus der Billigkeitsrichtlinie des Landes NRW, um Klimaschutzprojekte anzustoßen.

Die Anträge seien nach zeitlichem Eingang bearbeitet worden, teilte die Stadt mit. Alle Antragsteller, die eine Förderung erhalten, seien bereits informiert worden. Leider habe man nicht alle Anträge berücksichtigen können – für sie wurde eine Warteliste angelegt. Sollten nicht alle beantragten Förderprojekte umgesetzt werden können, haben die Antragsteller der Warteliste dann noch die Möglichkeit, eine Förderung zu bekommen. Insgesamt gingen rund 170 Anträge bei der Stadt ein, 140 wurden bereits bearbeitet. Für 118 Anträge gab es eine Zusage – in 78 Fällen für Photovoltaik-Anlagen und Batteriespeicher, in 30 Fällen für Steckersolaranlagen. Sechs Zusagen gab es für Wärmepumpen, vier für Solarthermieanlagen.

Aufgrund der hohen Anzahl an Anträgen bittet die Stadt nun um Verständnis dafür, dass noch nicht alle Antragsteller eine Rückmeldung erhalten haben, ob ihr Projekt förderfähig ist und sie in die Warteliste aufgenommen werden können. Diejenigen, die bislang keine Rückmeldung erhalten haben, werden um Geduld gebeten. Die Anträge würden nach Reihenfolge des Eingangs bearbeitet, teilte die Stadt mit. Sie verweist Bürger auf weitere Fördermöglichkeiten von Bund und Land. Informationen dazu gibt es im Internet unter https://tool.energy4climate.nrw/foerder-navi.