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Umzug des Kreisarchivs von Kempen nach Viersen wohl bis Ende 2021

Von Kempen nach Dülken : Umzug des Kreisarchivs wohl bis Ende 2021

Das Kreisarchiv zieht voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 aus seinem derzeitigen Domizil, der Kempener Burg, in den Neubau am Ransberg in Viersen-Dülken um. Dieses Zeitfenster nannte Bruno Wesch, Leiter des Gebäudemanagements beim Kreis Viersen, am Mittwochabend bei der Sitzung des Kreiskulturausschusses im Freilichtmuseum in Grefrath.

In den kommenden Wochen werde auf dem Bauplatz die Bodenplatte fürs neue Archiv gegossen. Danach wird das Gebäude, das nach dem Prinzip der zirkulären Wertschöpfung entsteht, überwiegend mit Fertigbauteilen erstellt. Die Grundsteinlegung ist für Juli dieses Jahres geplant. Der Rohbau muss bis Ende 2020 fertig sein, damit der Kreis die Fördermittel in Höhe von 5,1 Millionen Euro nicht zurückzahlen muss. Der Archiv-Neubau ist mittlerweile mit gut 14,7 Millionen Euro kalkuliert. Wie Wesch weiter erläuterte, rechnet der Kreis mit der Fertigstellung des Komplexes für Sommer 2021. Danach soll das Kreisarchiv von Kempen nach Viersen umziehen. Ende 2021 könnte die Burg dann frei sein. Der Kreis würde sie dann vereinbarungsgemäß an die Stadt Kempen übergeben. Wie es dann mit der ehemaligen Landesburg weitergeht, ist offen. Damit wird sich die Kempener Kommunalpolitik frühestens im kommenden Jahr beschäftigen. Auf der Prioritätenliste der wichtigen Projekte ist die Burg nach hinten gerückt. Vorrangig geht es in Kempen derzeit bekanntlich um neue Kita-Plätze und um Ausbau und Sanierung der weiterführenden Schulen.