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Turbulente Nacht für Grefrather Feuerwehr mit zwei Unfällen und Brand

Zwei Unfälle und ein Brand : Turbulente Nacht für Grefrather Feuerwehr

Die Einsatzkräften der Feuerwehr Grefrath hatten in der Nacht zu Samstag alle Hände voll zu tun. Nach einem Verkehrsunfall und einem Kaminbrand kam um 4.30 Uhr ein Auto mit vier jungen Männern von der Straße ab. Der Fahrer musste eine Blutprobe abgeben.

Viel geschlafen haben dürften die Einsatzkräfte der Feuerwehr Grefrath in der Nacht von Freitag auf Samstag nicht. Denn die war geprägt von gleich drei Einsätzen, darunter zwei Verkehrsunfälle mit einem traurigen Höhepunkt zum Ende der Schicht in den frühen Morgenstunden.

Um 21 Uhr wurde der Löschzug Grefrath/Vinkrath zu einem Verkehrsunfall an der Kreuzung B509, Ecke Flugplatz gerufen. Hier sollten nach dem Zusammenstoß zweier Autos auslaufende Betriebsmittel aufgenommen werden. Die Feuerwehrleute sicherten die Einsatzstelle ab und beauftragten eine Fachfirma mit der Reinigung der Straße.

Um 2.45 Uhr wurde der Löschzug Oedt/Mülhausen und der Löschzug Grefrath mit Teleskopmast und Rettungsfahrzeug zu einem Kaminbrand auf der Tönisvorster Straße gerufen. Funken stoben aus dem betreffenden Kamin, als die Feuerwehrleute eintrafen. Ein Atemschutztrupp ging im Untergeschoss in Stellung um die Glut und den Ruß zu entfernen, den ein zweiter Atemschutztrupp mit dem Teleskopmast  vom Dach kehrte, um zu verhindern, dass der Rest des Hauses Feuer fing. Nachdem der Bezirksschornsteinfegermeister den Kamin kontrolliert hatte, wurde die Einsatzstelle dem Eigentümer übergeben.

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Kurz nachdem die Einsatzkräfte zurückgekehrt waren, kam es um 4.30 Uhr vor dem Gerätehaus auf der Tönisvorster Straße zu einem weiteren, schwereren Verkehrsunfall. Wie die Polizei später mitteilte, war ein 21-Jähriger mit seinem Auto aus bisher unbekannten Gründen von der Fahrbahn abgekommen. Dabei streifte er ein geparktes Auto und krachte in ein weiteres. Dann kam der Pkw stark beschädigt und quer zur Fahrbahn zum Stillstand. Der Fahrer und seine drei Besitzer im Alter zwischen 17 Jahren und 18 Jahren hatten Glück, sie kamen mit einem Schock und leichten Verletzungen davon, wurden von der Feuerwehr erstversorgt, bis der Rettungsdienst eintraf. Sie mussten nicht in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 21-Jährige aber musste auf der Polizeiwache eine Blutprobe wegen des Verdachts auf berauschende Substanzen abgeben, sein Führerschein wurde von der Polizei einbehalten.