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Kreis Viersen: Tipps für angehende Azubis in der Altenpflege

Kreis Viersen : Tipps für angehende Azubis in der Altenpflege

Siegfried Schulz, Leiter des Fachseminars für Altenpflege der TÜV Rheinland Akademie, empfiehlt Schulabgängern, die sich für eine Ausbildung als Altenpfleger interessieren, Bewerbungen sowohl an die Pflegeeinrichtungen für die praktische Ausbildung als auch an die Fachseminare für Altenpflege für den schulischen Anteil der Ausbildung zu schicken. "Das Problem ist es oft, beides zu finden: einen Ausbildungsplatz für die praktische Ausbildung in einem Seniorenheim oder bei einem ambulanten Pflegedienst und einen Platz in einer Altenpflegeschule.

" Viele meinten, mit einem praktischen Ausbildungsplatz sei in der Altenpflege automatisch auch ein Schulplatz verbunden: "Das ist nicht immer der Fall", betont Schulz. Die praktischen Ausbildungsträger haben zwar Altenpflegeschulen als Kooperationspartner, aber wenn eine Klasse voll ist, steht der Azubi ohne Schule da. Außerdem ist es vorteilhaft, wenn die jungen Leute sich im Vorfeld verschiedene Schulen ansehen, sich beraten lassen und von deren Arbeit überzeugen können.

Gleiches gilt auch für die praktische Ausbildung: Praktika, ein Bundesfreiwilligendienst oder ein Freiwilliges Soziales Jahr helfen dabei, sich zu erproben und im Klaren zu werden, ob man sich für die Altenpflege eignet. Informationen zum Thema "Altenpflege-Ausbildung" gibt es unter Telefon: 02151 8778-31.

(RP)