Teutonia St. Tönis: Trainer Kastrati erwartet klare Reaktion

Fußball-Landesliga : Trainer Kastrati erwartet eine klare Reaktion

Fußball-Landesligist Teutonia gastiert in Vohwinkel.

(uwo) Aus dem guten Start wurde nichts. Vor allem Daniel Hitzschke dürfte die 2:3-Auftaktniederlage von Teutonia St. Tönis gegen Odenkirchen in keiner guten Erinnerung haben. Der 21-Jährige sah bei zwei Gegentoren nicht gut aus. Dem Torhüter die alleinige Schuld an der Niederlage zuzuweisen, wäre allerdings falsch. Denn seine Mitspieler fanden über weite Strecken nicht annähernd zur Form, einen eher durchschnittlichen Gegner in die Schranken zu weisen. Nur elfeinhalb gute Minuten gestand Trainer Bekim Kastrati seiner Mannschaft zu, die seiner Wahrnehmung nach sehr selbstkritisch mit sich ins Gericht ging: „Wir wissen, dass wir das alles schlecht gemacht haben. Aber das Spiel ist abgehakt. Unser Fokus liegt jetzt auf dem nächsten Spiel. Und da erwarte ich eine klare Reaktion.“

Die Teutonen sind am Sonntag beim FSV Vohwinkel zu Gast. Der Absteiger aus der Oberliga kam bisher auf magere 24 Punkte und war angesichts eines drohenden Abstiegskampfes in der Winterpause auf dem Spielermarkt tätig. „Das ist nicht mehr die Mannschaft der Hinrunde“, sagt Kastrati, der mit dem Hinspielergebnis (1:1) auch diesmal sicher leben könnte. Denn aus seiner Sicht zählt trotz der bisher 30 gesammelten Punkt jeder weitere Zähler: „Personell hat sich bei einigen Vereinen etwas getan. Ich rechne mit einer heftigen Rückrunde was den Abstiegskampf angeht. Wir müssen daher zusehen, dass wir punkten. Auch um bald in Ruhe für die neue Saison planen zu können.“ Bei der Zusammenstellung denkt Kastrati insbesondere an einen intensiveren Konkurrenzkampf.

Die personelle Situation könnte allerdings besser sein. Jan Siebe und Adnan Aoudou fallen weiterhin aus und Neuzugang Ioannis Alexiou steht noch nicht zur Verfügung. Dazu steht hinter dem Einsatz des einen oder anderen Akteur noch ein dickes Fragezeichen. Unter der Woche absolvierte Teutonia im Übrigen ein Testspiel gegen den SV Straelen. Zwar setzte sich der Regionalligist deutlich mit 6:1 durch, doch Kastrati war nicht unzufrieden: „Zwei Gegentore waren unnötig. Insgesamt haben wir ein gutes Spiel gemacht.“