Stadt Kempen: Tafel sammelt Päckchen für Bedürftige

Stadt Kempen : Tafel sammelt Päckchen für Bedürftige

Die Weihnachtspäckchen-Aktion der Kempener Tafel ist angelaufen. Noch bis zum 14. Dezember können Bürger für bedürftige Menschen spenden, damit auch diese ein festliches Essen auf den Tisch bekommen.

Eingepackt in fröhlich buntes Weihnachtspapier, teilweise sogar mit Weihnachtsgrüßen versehen, stehen die ersten Päckchen in den Räumlichkeiten der Martinus-Hilfe an der Mülhauser Straße in Kempen. "In diesem Jahr haben uns Bürger sogar schon vor Tagen angesprochen, ob wir wieder eine Weihnachtspäckchen-Aktion machen. Sie wollen nämlich wieder ein Paket packen und so helfen, unseren Kunde ein schönes Weihnachtsfest zubereiten", freut sich Erich Berrens, der Vorsitzender der Martinus-Hilfe, dem Trägerverein der Kempener Tafel.

Zum wiederholten Mal ist die Weihnachtspäckchen-Aktion der Kempener Tafel angelaufen. Dabei packen Bürger Pakete, mit deren Inhalt sich Tafelkunden zu den Feiertagen ein weihnachtliches Essen zubereiten können. In die Pakete sollen Dauerlebensmittel wie zum Beispiel Nudeln, Gebäck, Pralinen, Kaffee, Backzutaten, Konserven und Säfte kommen. "Eigentlich alles, was dazu beiträgt, ein weihnachtliches Essen zu ermöglichen", bemerkt Berrens. Ganz wichtig, Lebensmittel, die eine Kühlung benötigen, dürfen nicht in die Pakete hinein.

Wer möchte kann auch weihnachtliche Dekorationen in Form von Kerzen, Servietten oder ein kleines Geschenk für ein Kind hineingeben. Wer ein Paket packen möchte und dies abgibt, sollte kurz etwas zum Inhalt sagen, ob es für eine Familie oder einen Single ist, denn die Tafelmitarbeiter sortieren die Pakete bei der Annahme, um sie später entsprechend abzugeben. "Wir haben direkt einen kleinen Aufkleber angebracht und vermerkt, dass unser Paket für eine Familie mit zwei Kindern gedacht ist", sagte eine junge Frau, die ein nicht gerade klein zu nennendes Paket bei einem der Tafelmitarbeiter abgibt. Ihr sei es wichtig, auf diesem Weg ein kleines Stückchen zu helfen, betont die Kempenerin, die auch im vergangenen Jahr ein Päckchen für die Tafel fertig machte. Rund 180 Kunden aus Kempen, Wachtendonk und St. Tönis nutzen momentan die Kempener Tafel. Für dieses Jahr hoffen die Tafelmitarbeiter, dass keiner der Kunden die kommen, ohne ein Päckchen nach Hause gehen muss. Und dafür brauchen sie die Unterstützung der Kempener Bürger. "Wir würden gerne jeden unserer Kunden bei einem Besuch in der nächsten Woche ein Paket mitgeben können. Mal sehen, ob es diesmal klappt", meint Berrens. Im vergangenen Jahr kamen durch die Aktion knapp 100 Pakete zusammen. Nun sind die 30 aktiven Tafelmitarbeiter gespannt, wie viele Pakete jetzt abgegeben werden.

(tref)
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