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Sternsinger Kempen: Propst Eicker und Bürgermeister Dellmans lösen Wettschulden ein

Aktion in Kempen : Die Sternsingerwette geht weiter

Die Wette lautete: Wenn bis zum 10. Januar die 24.000 Euro Spendengelder nicht zusammen kommen, müsse der Probst mit Bürgermeister Christoph Dellmans und Franz-Josef Trienekens, der als der Kempener St. Martin bekannt ist, zu den Heiligen Drei Königen werden.

Verloren hat Thomas Eicker nicht – jedenfalls noch nicht mit Gewissheit, so erklärt er es selbst. Der Probst hatte im Dezember eine Wette initiiert, die „im Grunde per Zufall“ entstand.

Angesichts der Coronapandemie hatten die Gemeinden von St. Marien, St. Josef und Christ König damals den Entschluss gefasst, ihre Sternsingeraktion zusammenzuschließen. Bei einem digitalen Treffen mit den Organisationteams hatte Probst Eicker zuversichtlich gesagt, dass man schon die gleiche Spendensumme erreichen werde wie im vergangenen Jahr – „da wette ich mit Ihnen“.

Auf diese „Wette“ nagelte ihn das Team fest und setze eine Frist bis zum 10. Januar. Wenn bis dahin die 24.000 Euro Spendengelder nicht zusammen kommen, müsse der Probst gemeinsam mit Bürgermeister Christoph Dellmans (parteilos) und Franz-Josef Trienekens, der als der Kempener St. Martin bekannt ist, zu den Heiligen Drei Königen werden.

„Ich kann allerdings zu diesem Zeitpunkt nur mit Gewissheit sagen, dass auf einem von drei Spendenkonten der Betrag aus dem Vorjahr geknackt wurde“, sagt Eicker. Auf die anderen beiden Konten habe er so schnell keine Einsicht gehabt.

Sein Wort wolle er aber nicht brechen und beteiligte sich gemeinsam mit Bürgermeister und „St. Martin“ am Dreh einer Segensandacht. In dieser schlüpfen die drei zwar nicht wirklich in die Gewänder der drei Heiligen, aber sie geben sich mit einem Stern und einer kleinen Ansprache als diese zu erkennen.

Begleitet wird die Andacht von einem kleinen Rahmenprogramm. Das 30-minütige Video soll am Mittwoch, 13. Januar, auf der Internetseite www.gdg-kempen-tönisvorst.de mit einem Link zur Plattform Youtube veröffentlicht werden.

(malu)