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Stadtwerke Kempen und Hochschule Düsseldorf vereinbaren Zusammenarbeit

Kempen : Stadtwerke und Hochschule besiegeln Zusammenarbeit

Der Kempener Energieversorger und die Hochschule Düsseldorf haben ihre Kooperation vertraglich geregelt.

Die Partner sprechen von „einer klassischen Win-Win-Situation“, die Zusammenarbeit zwischen den Stadtwerken Kempen und die Hochschule Düsseldorf läuft bereits seit geraumer Zeit recht gut. Nun haben beide Seiten einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, um die Zusammenarbeit zu besiegeln.

Beide Partner wollen voneinander profitieren: Studenten der Düsseldorfer Hochschule können ihre Abschlussarbeiten künftig bei den Stadtwerken Kempen schreiben. Themen können beispielsweise technische Innovationen, Energieeffizienz oder Erneuerbare Energien sein. Die Ergebnisse der Bachelorarbeiten können bei den Stadtwerken direkt in die Praxis umgesetzt werden. „So profitieren letztlich auch unsere Kunden von der Kooperation“, heißt es bei den Stadtwerken. Aktuell ist dies bereits bei dem Forschungsprojekt der Hochschule der Fall, das die Wissenschaftler gemeinsam mit den Stadtwerken im im Neubaugebiet „Auf dem Zanger“ in St. Hubert umsetzen. Wie berichtet, entsteht dort eine neue Energiezentrale, die unter anderem automatisch das Optimum an Energie für die Anwohner berechnet. Zusätzlich zur Heizzentrale wird auf dem Gelände eine solarthermische Anlage errichtet, die Wärme aus Sonnenkraft erzeugt. „Das Neubaugebiet in St. Hubert ist in seinem Gesamtkonzept ein Paradebeispiel für komfortables Wohnen und zukunftsweisende Energieversorgung, verbunden mit ökologischer Verantwortung“, heißt es von den Kooperationspartnern.

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Die Anfänge der Zusammenarbeit liegen schon einige Zeit zurück. Stadtwerke Kempen und Hochschule Düsseldorf haben gemeinsam und mit Unterstützung von Stadt und Politik seit 2015 die Quartiersentwicklung der Wartsbergsiedlung in Tönisberg angeschoben. Zum einem wurde ein Musterhaus eingerichtet, das Hauseigentümern – nicht nur aus der Siedlung, sondern aus ganz Kempen – als Beispiel für eine sinnvolle energetische Sanierung ihrer eigenen Immobilien dienen kann. Zum anderen wurde auch die soziale Komponente des Miteinanders der Bewohner der früheren Bergarbeitersiedlung und die Anbindung an den Ortskern von Tönisberg in den Blick genommen.

Das Musterhaus am Birkenweg 8 beherbergt eine Ausstellung. Sie ist Ziel einer geführten Radtour am kommenden Donnerstag, 6. Juni. Start ist um 18 Uhr am Kempener Bahnhof. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Die Leitung der Radtour hat der städtische Umweltreferent Heinz Puster. Im Musterhaus führen Stephanie Weis und Martina Dreher ab 19 Uhr durch die Ausstellung, die Tipps zur energetische Sanierung von Wohnhäusern gibt.

Eine weitere Informationsveranstaltung im Musterhaus ist für Dienstag, 18. Juni, geplant. Ab 18 Uhr berichten Prof. Mario Adam und Hannah Loeper von der Hochschule Düsseldorf zum Thema „Schimmel vermeiden und Energie sparen durch Heizen und Lüften“. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Beide Veranstaltungen richten sich nicht nur an Bürger aus Tönisberg, sondern aus ganz Kempen.