Angebot für Familien in Kempen Stadtverwaltung sucht mehr Betreuer für Ferienspaß

Kempen · Das Feedback der Familien war positiv, auch das Jugendamt der Stadt Kempen ist mit dem neuen Konzept für den Ferienspaß zufrieden. An einigen Stellen soll nachgebessert werden, auch wird mehr Personal gesucht.

Das Theater Kazibaze führte beim Ferienspaß das lustige Stück „Absender unbekannt“ auf. Künftig will das Jugendamt noch stärker mit dem Kulturamt zusammenarbeiten, damit noch mehr Kultur für Kinder in den Ferien angeboten werden kann.

Das Theater Kazibaze führte beim Ferienspaß das lustige Stück „Absender unbekannt“ auf. Künftig will das Jugendamt noch stärker mit dem Kulturamt zusammenarbeiten, damit noch mehr Kultur für Kinder in den Ferien angeboten werden kann.

Foto: Norbert Prümen

Die Stadt Kempen ist mit dem neuen Konzept zum Ferienspaß in den Sommerferien zufrieden – und die Familien offenbar auch. An einigen Punkten soll allerdings nachgebessert werden. Auch wird für die Aktion mehr Personal gesucht. Das geht aus einem Bericht zum Ferienspaß hervor, den das Amt für Kinder, Jugend und Familie der Politik in der jüngsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses vorstellte.

Für das veränderte Sommerferienangebot hatte die Stadtverwaltung kämpfen müssen. Denn vielen Kempenern war der Ferienspaß auf dem Gelände an der Berliner Allee so, wie er über Jahre hinweg durchgeführt wurde, lieb und teuer. Doch davon rückte die Stadt ab, führte als Gründe unter anderem an, dass die Kinder auf dem Gelände der Witterung ausgesetzt seien, man mit Stürmen oder starker Hitze rechnen müsse, und deshalb vorgeschlagen, den Ferienspaß in den in den Sommerferien ohnehin geschlossenen Schulen anzubieten.

Erstmals konnte der Ferienspaß in diesem Jahr nun nach neuem Konzept und ohne Corona-Einschränkungen durchgeführt werden. „Es war uns möglich, wieder nach dem offenen Konzept des bisherigen Ferienspaßes zu arbeiten, die Kinder mussten sich nicht mehr in ihren festen Gruppen aufhalten und hatten somit die Möglichkeit, an gruppenübergreifenden Aktivitäten teilzunehmen“, so beschrieb es das Jugendamt nun in seinem Bericht zur diesjährigen Betreuung. Die Rückmeldungen, die das Amt erhielt, waren positiv: Insgesamt nahmen in diesem Sommer 595 Kinder am Ferienspaß teil. Um ein Feedback von den Eltern zu bekommen, verschickte die Stadt Fragebögen, 74 kamen zurück. Davon gaben 70 Eltern an, das Kind wieder beim Ferienspaß der Stadt anmelden zu wollen, berichtete Jugendamtsleiterin Nicole Drese-Hampe bereits im September. Auch die Rückmeldungen von Kindern, Betreuern und OGS-Leitungskräften seien insgesamt positiv gewesen. Die Kinder wurden in der Gruppe befragt, wie es im jetzt vorgelegten Bericht heißt. 355 Kinder gaben eine Rückmeldung ab, 308 bewerteten danach das Angebot als gut, 42 als neutral, fünf als nicht so gut.

Nach der Auswertung will die Stadt nun an einigen Punkten nachsteuern. So soll es drei statt bislang zwei Ausflugsziele geben, mit dem Caterer will die Stadt über eine Verbesserung der Lunchpakete reden, auch mehr Jugendkultur ist geplant. Für die Ausflüge sollen die Kinder einheitliche Käppis, die Betreuer Shirts bekommen. Für Zwölfjährige, die beim Ferienspaß in der Minderheit sind, soll es über die Jugendfreizeiteinrichtungen Ausweichangebote geben. Zudem sucht die Stadt mehr Betreuer. Wer sich dafür interessiert, kann sich schon jetzt beim Jugendamt melden.

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