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Stadt Kempen bittet um Hilfe bei Baumbewässerung

Folgen der Trockenheit : Stadt Kempen bittet um Hilfe bei Baumbewässerung

Wegen der vergangenen trockenen Sommer ist die Hilfe der Bürger nötig. Für welche Bäume die Hilfe zu spät kommen wird, teilt die Stadt auch gleich mit.

In den kommenden Wochen müssen im gesamten Kempener Stadtgebiet aus Gründen der Verkehrssicherheit einige Bäume gefällt werden. Bei den Fällarbeiten kann es zu Verkehrsbehinderungen und zu kurzzeitigen Fahrbahnsperrungen kommen. Das teilt die Stadt mit. Hervorgerufen durch die vergangenen extremen Hitzesommer und durch die lang anhaltende Trockenheit sind sehr viele Bäume geschwächt, abgestorben und nicht mehr standsicher. Selbst viele Jahrzehnte alte im Bestand stehende Rotbuchen sind durch die Dürre betroffen und werden nicht überleben. Ursache für das Absterben der Buchen ist die sogenannte Buchenkomplexkrankheit. Charakteristisch hierfür sind Schleimflussflecken, sich ablösende Rindenteile, auch Rindennekrose genannt, und weitere Holzfäulen bis hin zum kompletten Blattverlust der Buchen. Aus diesem Grund müssen drei Buchen im Burgwäldchen entlang des Burgrings gefällt werden.

Eine Buche auf dem Parkplatz der Dreifach-Turnhalle an der Ludwig-Jahn-Straße ist von der Rußrindenkrankheit befallen, die ebenfalls zu einem raschen Absterben führt.

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Ausfälle sind auch weiterhin bei den Birken festzustellen, die durch den Trockenstress mit einem Pilz befallen wurden, der eine intensive Weißfäule auslöst. Betroffen ist aktuell eine Birke im Grüngürtel am Altstadtring zwischen der Franziskanerstraße und der Kuhstraße. Im Wäldchen am Greifswalder Weg muss zudem eine abgestorbene Stieleiche gefällt werden.

Darüber hinaus musste das Burgwäldchen aufgrund des hohen Totholzanteils in den Baumkronen gesperrt werden. Das Totholz wird kurzfristig durch die Baumpflegekolonne des Baubetriebshofes entfernt.

Aufgrund des auch in diesem Jahr geringen Niederschlages bittet das Grünflächenamt der Stadt Kempen die Bevölkerung um Unterstützung bei der Bewässerung der öffentlichen Anlagen. So wäre es hilfreich, wenn die Bürger bei der Bewässerung des eigenen Gartens auch beispielsweise die Baumbeete im Straßenraum oder die Pflanzungen des benachbarten Grünzuges gießen würden.

(RP)