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Sportzentrum in Kempen soll bis 2024 fertig sein

So geht es mit dem Schulcampus weiter : Sportzentrum in Kempen soll bis 2024 fertig sein

Die Planungen für den Schulneubau auf dem Ludwig-Jahn-Sportplatz in Kempen und den Sportpark haben begonnen. Schulen und Vereine sollen einbezogen werden.

Die Vorbereitungen für den Neubau eines Gesamtschulgebäudes auf dem Ludwig-Jahn-Sportplatz in Kempen laufen. In der jüngsten Sitzung des Schulausschusses gab Elfi Böhm von der Stabsstelle Schulcampus bei der Stadt einen Bericht zum Stand der Dinge. Nachdem der neue Holzmodulbau für die Gesamtschule fertiggestellt worden ist, steht nun der Altbau der ehemaligen Martinschule vor der Sanierung.

Über die Umsetzung wolle man mit der Gesamtschule noch sprechen, so Böhm, die auch eine Neuigkeit hatte: Während man bislang davon ausging, dass das Dachgeschoss des Altbaus nicht nutzbar sein würde, habe sich nun herausgestellt, dass eine Nutzung doch möglich sei. Ein Aufzug soll im Gebäude installiert werden. Noch ist zu klären, wie das zweite Obergeschoss genutzt werden soll, doch je nachdem, wie die künftige Nutzung aussieht, könnte es sein, dass dadurch weniger Raum auf dem Sportplatz benötigt wird. Nach verwaltungsinternen Beratungen am Dienstag und Donnerstag habe man sich zum Ziel gesetzt, das Sportzentrum bis 2024 fertigzustellen, damit in der Folge der Neubau auf dem Sportplatz errichtet werden kann. Um aus dem bestehenden Konzept einen Entwurf für das neue Sportzentrum zu erstellen, wolle die Stadt Schulen und Vereine einbinden. Die Planung soll 2022 stehen, damit Fördergelder rechtzeitig beantragt werden können.

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Die Planung für den Neubau der Gesamtschule auf dem Sportplatz will die Stadt in enger Abstimmung mit der Gesamtschule angehen. Zur Inspiration wollen Vertreter von Stadt und Schule nun andere Schulgebäude, so in Oppum und Uerdingen, besichtigen. Benedikt Waerder, Leiter des Luise-von-Duesberg-Gymnasiums, bat, auch Vertreter der Gymnasien mitzunehmen, denn auch diese könnten mit Blick auf die anstehenden Schulsanierungen von den Touren profitieren.

Für den Neubau der Gesamtschule ist ein Architektenwettbewerb geplant. Die SPD hatte dazu beantragt, innovative Konzepte einer zukunftsfähigen Schule nach den Thesen der Montagsstiftung in die Architektenvorschläge einzubeziehen. Die Verwaltung schlug hingegen vor, die Verwaltung prüfen zu lassen, wie das Konzept in die Wettbewerbsbeiträge einfließen kann. Dem Vorschlag stimmte der Ausschuss einstimmig zu.

(biro)