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Sportvereine in Grefrath können Fördermittel erhalten

GREFRATH : Vereine erhalten Fördermittel

Auch die Sportvereine mit eigener Sportstätte in der Gemeinde Grefrath können von dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“ des Landes profitieren.

(ulg) Das Land Nordrhein-Westfalen hat ein Förderprogramm aufgelegt, dass Sportvereine mit eigenen Sportstätten fördern möchte. Mit dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“ stehen bis zum Jahr 2022 insgesamt 300 Millionen Euro zur Verfügung. Der Vorsitzende des Grefrather Gemeindesportverbandes Herbert Kättner stellte das Programm nun dem Sport- und Kulturausschuss vor. Denn der Gemeindesportverband wird für die Verteilung der Mittel zuständig sein.

Insgesamt 300.000 Euro stehen für die Gemeinde Grefrath zur Verfügung. Jeder Verein, der seine Sportstätte selbst besitzt oder mietet, kann den Zuschuss beantragen und damit eine Sanierung, einen Umbau oder eine Erweiterung zu 50 bis zu 90 Prozent fördern lassen. Kleine Maßnahmen sollen aber ausgenommen sein. Die Fördersumme muss zwischen 10.000 und 100.000 Euro liegen. Den Ausschussmitgliedern war da schnell klar: Für diese Förderung kommen nur wenige Grefrather Vereine infrage. Daher ist Kättner auch zuversichtlich, dass man den Vereinen einen hohen Fördersatz für ihre Maßnahmen ermöglichen kann.

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Zurzeit ist der Gemeindesportverband dabei, Kriterien für die Vergabe festzulegen. „Das soll noch in diesem Jahr im Vorstand beschlossen werden“, so Kättner. Im Januar sollen dann die Vereine, die für die Förderung in Betracht kommen, informiert werden. Der Verband nimmt dann die Anträge entgegen, prüft diese und erstellt im engen Austausch mit der Gemeinde ein Konzept zur Verteilung der Mittel. Am Ende entscheidet das Land, welcher Verein Geld bekommt.

Zudem wurde im Sportausschuss die aktualisierte Sportstättenordnung vorgelegt. Darin wurde unter anderem das Verbot von Haftmitteln, zum Beispiel „Harz und harzähnliche Substanzen“, wie sie Handballer verwenden, noch einmal unterstrichen. Denn aufgenommen wurde die Passage, dass die Vereine auch die Gastmannschaften über das Verbot im Vorfeld informieren sollen.Aus eigener Erfahrung berichtete Stephanie Jahrke (FDP), dass immer mal wieder Harzrückstände auf dem Hallenboden zu finden sind. Über Ausnahmen von der Regel kann das Sportamt entscheiden.