VfL Willich: Jetzt kommt der SV Vorst zum Duell der Aufsteiger

Fußball-Bezirksliga : Willich erwartet Vorst zum Aufsteigerduell

Die Gastgeber stehen in der Fußball-Bezirksliga auf einem Relegationsplatz und sind unter Druck.

(WeFu) So schnell vergeht die Zeit, wenn der Ball einmal rollt. Noch erinnert sich in Vorst und Willich jeder gut daran, wie groß der Jubel im vergangenen Sommer nach den perfekt gemachten Aufstiegen war. Und am Sonntag steht jetzt schon der letzte Hinrundenspieltag in der Fußball-Bezirksliga an. Erwartungsgemäß geht es für beide in der neuen Umgebung nur um den Klassenverbleib. Und aktuell, wo sich beide am Sonntag in Willich direkt gegenüberstehen, sieht es für den SV Vorst um einiges besser aus als für die Gastgeber. Die sind vergangenen Sonntag bei 16 Zählern auf der Habenseite auf Platz 15, der die Relegation bedeuten würde, zurückgefallen.

Das Team um Torjäger Kai Baumeister, deren Defensive der neuralgische Punkt ist – es gab schon 46 Gegentreffer, was der drittschlechteste Zwischenwert der Liga ist –, hat noch vier Punkte mehr auf dem Konto. „Das ist kein Grund zum Ausruhen. Wir wollen auf keinen Fall verlieren und die aktuelle Distanz behaupten. Die Spielpause kam uns gerade recht, weil die Schritte einiger Spieler kürzer wurden bzw. der ein oder andere ziemlich auf war“, sagt SV-Trainer Marcel Fischbach. Abgelaufen sind die Gelbsperren von Kevin Zäske und Tim Ande Smeets. Auch die zuletzt fehlenden Robin Ingenrieth, Leonard Severin Hinskes und Felix Quade werden mehr und mehr ein Thema.

Ausschlaggebend für die Willicher Talfahrt sind nur ein Zähler aus den letzten fünf Partien. Trainer Roland Glasmacher meint: „Wir spielen wirklich oft nicht schlecht, doch es läuft aktuell vieles gegen uns. Vorne werden gute Möglichkeiten liegen gelassen, was die Gegner, wenn wir hinten mal nicht so gut im Bilde sind, brutal ausnutzen.“ Felix Wolsky wartet auf einen MRT-Termin und Mike Schulze plagt das Knie.

Als Außenseiter nimmt der SSV Grefrath die Begegnung beim TSV Bayer Dormagen in Angriff. Der ist vor allen Dingen in heimischen Gefilden sehr stark.

Seinen respektabelen dritten Platz verteidigen will in der Gruppe 4 der VfL Tönisberg im Heimspiel gegen die Zweite des VfB Homberg. Die ist schwer zu taxieren, denn ihr Wohl und Wehe hängt oft meist davon ab, welche Spieler aus dem Kader der Ersten runter müssen; und die spielt immerhin in der vierten Liga. Da läuft dann auch schon mal der ein oder andere vermeintliche Hochkaräter mit auf.