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Lokalsport: VfL Tönisberg zu Gast beim RSV Praest

Lokalsport : VfL Tönisberg zu Gast beim RSV Praest

Landesliga, Gruppe 3 (uwo) GSV Moers, PSV Wesel, 1. FC Kleve, 1. FC Bocholt und dann der VfL Tönisberg: In dieser Reihenfolge finden sich schon nach dem 1. Spieltag die Mannschaften vorne, die zum größeren Favoritenkreis in dieser Saison gezählt werden. Doch im Gegensatz zur Konkurrenz musste der VfL schon fünf Tore erzielen, um den ersten Sieg einzufahren. Die vier Gegentore passten auch Trainer Siggi Sonntag nicht in den Kram: "Man darf nicht vergessen, dass zwei Elfer dabei waren. Aber es gab ein paar Sachen, mit denen man noch nicht zufrieden sein konnte." Gemeint waren Abstimmungsprobleme in der Innenverteidigung, die in dieser Saisonphase durchaus noch passieren können. Dennoch denkt Sonntag über eine Änderung nach. Darüber hinaus erwägt der Duisburger unfreiwillig noch weitere Anpassungen in seiner Anfangsformation, weil möglicherweise insgesamt drei Spieler ausfallen, die gegen Buchholz von Beginn an dabei waren: Regisseur David Pooth (Mandelentzündung) dürfte nur auf der Bank Platz nehmen, Naldo Franke (Bänderdehnung) fällt definitiv aus und Kürsat Eyril plagen Rückenprobleme. Simon Omsels (Sprunggelenksverletzung) ist ebenfalls angeschlagen.

Am Sonntag (15 Uhr) ist der VfL beim RSV Praest zu Gast. Der Aufsteiger aus dem Emmericher Raum unterlag bei seiner Landesliga-Premiere denkbar knapp mit 0:1 beim Duisburger SV 1900. Kurz vor dem Abpfiff hatte der RSV selbst den Siegtreffer auf dem Fuß, kassierte aber fast im Gegenzug den späten K.o.. Sonntag war Augenzeuge: "Spielerisch hat Praest nicht viel zu bieten. Aber es ist eine kampfstarke Mannschaft, die nie aufgibt. Wir wollen auf jeden Fall dort drei Punkte mitnehmen. Dann hätten wir einen guten Start hingelegt."

Den guten Start bezieht Sonntag auch auf den Kreis-Pokal, in dem sich der VfL allerdings schwer tat. Letztlich zählte nur das Weiterkommen beim B-Ligisten Viktoria Krefeld. In dieser Flutlichtpartie schoss Jonas Schüler den VfL nach der Pause in Führung, doch Viktoria glich aus. In der zweiten Hälfte der Verlängerung trafen Okan Demircan und Tobias Gorgs zum 3:1.

(RP)