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Handball: TV Vorst: Mit Tempo zum Erfolg

Handball : TV Vorst: Mit Tempo zum Erfolg

Handball Nach dem eher verpatzten Auftritt gegen Spitzenreiter Königshof strebt der TV Vorst in der Handball-Verbandsliga nach Wiedergutmachung. Im Heimspiel gegen den TV Schwafheim (Samstag, 19.15 Uhr) sind die Vorzeichen anders. Diesmal sind die Grün-Weißen favorisiert, über 300 Zuschauer wie im Duell mit der Ausnahmemannschaft aus Königshof, werden sich am Samstag wohl kaum in die Rudi-Demers-Halle verlaufen. Dennoch ist der TVV heiß auf das Duell mit dem Tabellensiebten. Um zu punkten muss vor allem eine bessere Angriffsleistung her. "Die brauchen wir, um gegen Schwafheim zu bestehen", sagt Trainer Manfred Wählen. Der oberste Vorster Übungsleiter hat Respekt vor den Gästen. "Sie haben eine aggressive Abwehr und sind aus dem Rückraum stark", weiß Wählen. Daher sei die eigene Deckungsleistung wichtig, um über Tempospiel zum Erfolg zu kommen: "Wir dürfen nicht in Einzelaktionen verfallen, müssen unsere Gegenstöße konsequent zu Ende spielen." Zusätzliche Motivation bietet das Ergebnis aus dem Hinspiel. Da verlor Vorst 29:34.

Duell der Turnerschaften

Im Duell der Turnerschaften kämpft St. Tönis in Lürrip um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenverbleib (Sonntag, 12 Uhr). Beim Sechsten hängen die Trauben für das Team von Coach Ron Andrae allerdings hoch. "Solange rechnerisch der Abstieg noch zu vermeiden ist, werden wir alles versuchen", verspricht Andrae. Mit energischer Zweikampfführung, der richtigen Einstellung im Angriff und viel Leidenschaft möchte das junge Team in Lürrip seine Außenseiterchance suchen. "Lürrip ist sehr robust, aber keine Übermannschaft", weiß Andrae, der alle Mann an Bord hat. Obwohl die letzten beiden Partien statt der anvisierten vier Punkte nur zwei Unentschieden einbrachten, ist die Zuversicht bei der Turnerschaft ungebrochen. "Die Mannschaft spielt ja meist gut." Gegen Lürrip gibt es zudem ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten: Ex-Trainer Ljubomir Cutura steht jetzt in Mönchengladbach an der Linie.

Nach drei Spielen ohne Sieg, möchte die Turnerschaft Grefrath im Mittelfeldduell beim SV Straelen Zählbares einfahren (Samstag, 19.30 Uhr). Das Grefrather Selbstvertrauen hat trotz des jüngsten Abwärtstrends nicht gelitten. "Wir haben schließlich gegen Teams gespielt, die sich im Aufwind befanden", sagt Trainer Niklas Eirmbter. Man werde in Straelen nur auf die eigene Leistung schauen. "Abwarten, was dann dabei herauskommt", sagte Eirmbter. Ausfälle sind in Grefrath keine zu verzeichnen - der Kader ist voll.

(RP)