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Fußball: TuS St. Hubert beendete die Flaute

Fußball : TuS St. Hubert beendete die Flaute

Frauen-fussball (C.N.) Die nun fünf Spiele anhaltende Siegesserie des SC Viktoria Krefeld lässt sich auch in der Tabelle der Verbandsliga ablesen. Mit 29 Punkten steht das Team von Trainer Phil Wilkinson bereits an fünfter Stelle, nur zwei Zähler schlechter als der Zweite Borussia Mönchengladbach. Voraussetzung für diesen Sprung in die Spitzengruppe war der 2:0 (1:0)-Sieg gegen den SV Hemmerden, der ebenfalls in der Tabelle überflügelt wurde. Doch allzu leicht, wie es das Ergebnis aussagt, fiel der Viktoria der Sieg nicht. Die Gäste mischten zunächst munter mit, ohne aber gefährlich vor das Krefelder Tor zu kommen. Mit der Zeit erspielten sich die Gastgeber eine Überlegenheit, aus der sich dann auch die 1:0-Führung ergab. Nach einer Ecke von Nickie Leyckes lenkte Claudia Eickhorst zu Andrea Horstkamp, die das Leder über die Linie beförderte. Endgültig machten die Hausherrinnen den Sack Mitte der zweiten Halbzeit zu, als Anne-Kathrin Wöhlcke eine schöne Zusammenarbeit mit ihrer Sturmpartnerin Nicole Dankwart zum 2:0 nutzte.

Der TuS St. Hubert hat seine Flaute von drei Niederlagen hintereinander beendet. Im Lokalderby auf dem Platz an der Stendener Straße gewannen sie gegen den SC Adler Nierst mit 3:0 (1:0). „Es war die bisher beste Leistung, seitdem ich die Mannschaft trainiere“, erklärte St. Huberts Trainer Graham Watton. Torjägerin Heike Baas erzielte in der 10. Minute das 1:0, und auch zwei Minuten nach Wiederanpfiff war sie zur Stelle und markierte mit dem 2:0 die Vorentscheidung. Mit einem strammen Schuss aus 25 Meter machte Heike van der Bloemen dann den 3:0-Sieg perfekt.

Grefraths Ruck kam zu spät

Der SV Grefrath findet keine Linie. Nach zwei Siegen verloren die Blau-Weißen ihr Auswärtsspiel beim SV Mönchengladbach 1919 mit 1:2 (0:2). Fast ohne Gegenwehr überließen sie dem Gegner das Spiel in der ersten Halbzeit und lagen 0:2 zurück. Erst mit dem 1:2-Anschlusstreffer eine Viertelstunde vor dem Ende ging noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft, doch war es da zu spät.

(RP)