Frauen-Handball Katarina Angenendt ein starker Rückhalt für St. Tönis

St. Tönis · Die Torfrau der Turnerschaft ist derzeit in Topform und hat großen Anteil am Sieg gegen HC Gelpe. Am Sonntag (13.15 Uhr) ist sie mit ihrer Mannschaft bei Unitas Haan zu Gast und gilt dort als Favorit.

Torhüterin Katarina Angenendt zwischen Neele Brandt (re.) und Pia Leppkes.

Torhüterin Katarina Angenendt zwischen Neele Brandt (re.) und Pia Leppkes.

Foto: ts

Den Handballerinnen der Turnerschaft St. Tönis gelang am vergangenen Wochenende in der Nordreihinliga eine kleine Sensation: Die Mannschaft von David von Essen besiegte den bis dahin verlustpunktfreien HC Gelpe/Strombach und stürzte das Team aus dem Oberbergischen Land von der Tabellenspitze. In diese Begegnung ging man als Außenseiter, am Sonntag (13.15 Uhr, Sporthalle Adlerstraße) geht man favorisiert in die Partie bei Unitas Haan.

Eine Spielerin, die maßgeblichen Anteil am Erfolg gegen den HC Gelpe/Strombach hatte, war Torhüterin Katarina Angenendt. Die 21-Jährige zeigte vor allem gegen den HC Gelpe/Strombach und auch schon im Auswärtsspiel zuvor beim Drittligaabsteiger Treudeutsch Lank starke Leistungen. „Gerade gegen Gelpe/Strombach haben wir stark begonnen, die Deckung stand sehr gut. So hat mir es die Mannschaft auch leicht gemacht“, sagt die 21-Jährige äußerst bescheiden und zurückhaltend. In der zweiten Halbzeit als das Spiel eng wurde, nagelte Katarina Angenendt ihren Kasten förmlich zu, brachte die gegnerischen Spielerinnen schier zur Verzweiflung. Zum zweiten Mal in Folge wurde sie auch intern zur besten Spielerin der St. Töniser Frauen gewählt.

Am Sonntag geht das Team favorisiert in die Partie in Haan. „Haan dürfen wir allerdings nicht unterschätzen, Unitas hat bereits zwei Siege und somit vier Punkte in dieser Saison einfahren können“, berichtet Angenendt. „Allerdings haben wir noch eine Rechnung aus der vergangenen Saison offen. Wir haben damals sang- und klanglos in Haan verloren. Für uns als Team ist es wichtig, dass wir alle fighten und an die Leistung gegen Strombach anknüpfen. Wir wollen beide Zähler mitnehmen.“

Die Ziele in der Spielzeit 2023/2024 von Katarina Angenendt, die seit 2019 für die Turnerschaft St. Tönis spielt, sind klar: Sie will sich persönlich weiterentwickeln, viel Spaß mit der Mannschaft haben, zudem will sie mit dem Team einen Platz im oberen Drittel erreichen.

In der wenigen Freizeit geht Katarina Angenendt gerne ins Fitnessstudio, trifft sich mit Freunden und schaut gerne die Spiele ihres neunjährigen Bruder Fabijan, der bei der HSG Wesel im Tor spielt und so der großen Schwester, die einst als Feldspielerin begann, nacheifert.